Fragen, die man öfter hört

#1 Was geht mich dieses Thema an?

Ich bin selbst nicht betroffen. Auch in meiner Familie ist niemand betroffen. Tatsächlich kannte ich viele Jahre lang keinen einzigen Menschen, der betroffen ist oder betroffen war. Auch als ich anfing, diese Seiten aufzubauen, hatte ich keinen persönlicher Bezug zum Geschehen. Warum also das AIDS-Thema?

Nun, eine gewisse Skepsis gegenüber offiziellen Verlautbarungen begleitete mich schon in der Jugend, keine Ahnung, wann das anfing. Vielleicht war es am Anfang nur Pose? Bei den Leuten unsrer Schülerzeitung kam das gut, und während des Studiums (Pol.Wiss und Soz.) hat sich vieles auf wundersame Art bestätigt.

War ne wilde Zeit, hey, man kann sich das heute gar nicht mehr vorstellen.

Ich erinnere mich an einen Prof, der wohl den Eindruck hatte, dass ich Einwände hatte und ein wenig schreiben konnte. Er forderte mich auf, zu jeder Vorlesung, (verdammt guten Veranstaltungen, nebenbei), eine fundierte Kritik zu schreiben und im Plenum jeweils zur Diskussion zu stellen.

War mit der härteste Leistungsnachweis, den ich je erbringen musste, ich hatte von der Materie am Anfang keine Ahnung. Er selbst, der Prof, kommentierte auf seine eigene, unnachahmliche Art (mit Berliner Schnauze) morgens im Radio die neuesten Possen der Polit-Clowns jener Tage.

Es ist immer wieder faszinierend, was ein einzelner, aufrechter Mensch in seinem Fach bewirken kann! Reden wir von der Skepsis.

Als Anfang der 80er Jahre etliche Behördenvertreter, flankiert von Laborvorstehern, die Gefahr einer neuartigen, die Erdbevölkerung als Gesamtheit bedrohenden Seuche in die Welt hinausposaunten, war meine Skepsis spontan sehr groß. Für einen großangelegten Schwindel fehlten zunächst vor allem die Fakten, dann aber auch das Motiv. Und doch blieben die Vorbehalte immer da.

War es die Erfahrung, dass echte Gefahren ganz anders behandelt werden? Werden die denn nicht zuerst verschwiegen und vertuscht, dann verharmlost und heruntergespielt? Hier aber wurden sie hinausgeschrien mit großem Medienaufwand.

Eine Gefahr für die ganze Menschheit? Würden wir davon überhaupt etwas erfahren? Geht es nicht meistens um unser Geld, wenn solche Sprüche geklopft werden?

Zeitsprung.

Als das Buch Die stille Revolution der Krebs- und AIDS-Medizin kurz vor Weihnachten 2001 erschien, erhielt ich durch Subskription eines der ersten Exemplare. Zwischen den Jahren waren meine Lieben beim Skifahren, und so hatte ich Zeit sowohl als Ruhe, mich damit zu beschäftigen.

Mit dem Erscheinen dieses Buchs ist eine völlig neue Situation entstanden. Endlich liegen Fakten auf dem Tisch. Die Beweisfülle ist überwältigend. Wer sie nicht zur Kenntnis nimmt, muss sich den Vorwurf der Inkompetenz gefallen lassen. Seine Kunst ist nicht auf dem Stand des Wissens.

Von biochemischer Forschung und evolutionsbiologischer Systematik wusste ich zunächst kaum mehr als das, was das Abitur an Spuren hinterlassen hatte. Ich rede hier nicht als Mann vom Fach, darauf lege ich den allergrößten Wert. Ich fordere aber jeden auf, seinen eigenen Verstand einzusetzen, um zu sehen, in was für eine Situation das blinde Vertrauen auf Fachleute und Experten uns gebracht hat. Denn das ist der Kern des Skandals.

Ich musste mich also gewaltig anstrengen bei der Lektüre dieses 500-seitigen Wälzers, da Sprache und Argumentation sich auf fachlich höchstem Niveau bewegen und keinerlei Zugeständnisse an unvorbereitete Leser gemacht werden. Dennoch hat mich dieses Buch nicht losgelassen, und nicht für hundert schöne Schneeferien möchte ich diese Erfahrung missen. Für Standesvertreter und Leute vom Fach ist es, wenn schon kein Vergnügen, Basiswissen und Pflichtlektüre.

Immerhin dachte ich das.

Im Lauf der Zeit lernte ich eine ganze Reihe von Leuten aus der Szene kennen, und es wurde mir klar, dass die meisten Ärzte sich diese Lektüre niemals antun werden. Schon überhaupt nicht in den Ferien. Ist schon so.

Und das veranlasste mich, immer mal wieder einige Kernaussagen aus Kremers Doku in griffiger Form (zum schnellen Verzehr gewissermaßen) aufzuschreiben. Darunter waren auch gereimte Spottverse, ein schwieriges, für mich neues Format, mit dem ich lange überhaupt nicht klarkam, zumal die Zeit, die man dazu bräuchte, genau immer fehlte.

Ein paar Sachen sind trotzdem nicht ganz verkehrt, glaube ich, und vielleicht sollte man irgendwann eine Rentner-Band gründen, passenden, fetzigen Sound dazu erfinden und auf Tournee gehen. Denn die Angelegenheit stinkt zum Himmel, und noch immer sind die meisten Leute ahnungslos.

Jedenfalls überträgt Kremer eine Ahnung von der Faszination und vom Glanz, der von wissenschaftlicher Forschung nach wie vor ausgeht. Es kommt aber auch Entsetzen auf wegen des schroffen Gegensatzes zwischen diesen strengen, methodischen Darstellungen der Wissenschaften und der schrill in allen Medien hinausposanten Panikmache der verschiedenen Interessengruppen.

Es sind nicht die Wissenschaften, über die wir klagen sollten. Es ist eine neue Kirche voller Dogmen und Abhängigkeiten, um es gnädig zu formulieren. Ein häufig auch ehrwürdige Einrichtungen ergreifender Geschäftszweig, der sich das Mäntelchen der Wissenschaft nur umgehängt hat, um in Wirklichkeit den Wissensfortschritt zu lenken bzw. nach Kräften zu behindern.

Die Wissenschaft, das zeigt Kremers Arbeit überdeutlich, hat gerade da, wo diese Kirche Mythen, Dogmen und Absurditäten protegiert, einen ihrer glänzendsten Siege errungen.

Der Gegensatz könnte größer nicht sein und scheint doch auf eine Weise verwischt, wie man es nie für möglich gehalten hätte im Zeitalter der Information, das den Mythen zufolge längst eingeläutet wurde.

Der Verlust der Unbestechlichkeit hat in den Medien und im öffentlichen Leben sicher eigenartige Folgen gehabt, am meisten betroffen sind aber die Wissenschaften. Wenn es eine Formel gäbe für den Wert einer Wissenschaft, wäre die Unbestechlichkeit sicher ein ganz entscheidender Faktor. Und wenn dieser Faktor gegen Null geht, hat die ganze Formel keinen Wert mehr.

Nun sind das aber keine Nebensächlichkeiten. Und ungeachtet dessen, dass viele kritische Zeitgenossen den aktuellen Wert der Wissenschaft nicht mehr hoch veranschlagen, gehört sie doch zu den Fundamenten der Sinnhaftigkeit, durch die der Mensch zum Menschen und sein Beitrag zum Weltgeschehen bedeutend wird.

Wenn diese Felder nicht blühen, kann man meines Erachtens nur unter Vorbehalt von kulturellem Fortschritt oder zivilisiertem Leben sprechen.

Was die politische Seuche AIDS angeht, muss man eher von einem Vorgeschmack auf die Globalisierung der Wildwest-Manier des Geschäftemachens sprechen. Wie heißt es noch im Spottgedicht:

"Wir brauchen eine Seuche, Jungs",
So sprachen sie gedämpft,
"Man müsste später nur so tun,
Als ob man sie bekämpft."

Für teuer Geld, versteht sich.

#2 Wollen Sie behaupten, dass die Experten bei Krebs und AIDS von vorne beginnen müssen?

Wenn man nicht bereit ist, jeden Tag neu zu beginnen, wie soll man dann zu brauchbaren Ergebnissen kommen? Die systematische Überprüfung aller enthaltenen Annahmen gehört zu den wichtigsten Bedingungen seriöser Forschung.

Die mythologische Weltbetrachtung erzählt, was überliefert wurde, die wissenschaftliche prüft in erster Linie alles, was gegen die vorgetragenen Konzepte sprechen könnte.

Was ist dabei, die alten Irrtümer über Bord zu werfen? Die Halbwertszeit wissenschaftlicher Konzepte und Theorien wird immer kleiner. Nicht dass wir uns irren, ist das Problem, sondern dass wir's nicht zugeben können. Dass wir beharren und dogmatisch werden. Das ist so arm! Oftmals wissen wir nur zu gut, dass wir ein totes Pferd reiten. Wir steigen aber nicht ab, sondern erfinden tausend Methoden so zu tun, als würden wir dahinjagen.

Im übrigen täuscht man sich meines Erachtens sehr, wenn man annimmt, es seien maßgebliche Leute, welche die alten Vermutungen hochhalten. Die anderen kommen allerdings in den Medien nicht vor. Dort gilt man noch als Experte, wenn man die Fakten nicht zur Kenntnis nimmt und auf faden Binsen herumkaut bis zum erwiesenen Skandal. Die Frage muß lauten: Experten wofür? Die exakte Überlieferung falscher Konzepte ist hier kaum eine maßgebliche Kompetenz.

Von meiner Seite werden keinerlei eigene Thesen aufgestellt. Dazu fehlt mir jede Voraussetzung. Der Maßstab, den ich anlege, ist der des gesunden Menschenverstands, und ich lade den Leser ein, dasselbe zu tun. Wer unvoreingenommen die Tatsachen betrachtet, wird sich meiner Meinung nach von den Absurditäten der HIV/AIDS-Vermutung rasch überzeugen.

Von allem Anfang an leisteten Wissenschaftler Widerstand gegen eine Kumpanei aus Interessengruppen, Politik und Medien, die von Seuchengefahr und Pandemie sprach, bezogen auf ein subdominantes Krankheitsbild.

In Deutschland gibt es seit 20 Jahren gleichbleibend etwa 600 bis 800 Todesfälle pro Jahr in den bekannten Risikogruppen. Den offiziellen Prognosen zu folgen wären wir alle aber längst betroffen. Mit dem, was wir heute wissen, hätte man viele retten können.

Niemand hat sich angesteckt. Nichts hat sich ausgebreitet. Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Die toxische Last der Risikogruppen ist hinreichend dokumentiert und als Erklärung der Immunschwäche höchst evident.

Überall dort, wo es zuverlässige Statistiken gibt, sind die Zahlen in etwa gleich.

#3 Dass sich aber Tausende von Fachleuten 20 Jahre lang mehr oder weniger an der Nase herumführen ließen, ist das nicht extrem unwahrscheinlich?

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung macht als Behelf nur dann Sinn, wenn man keine Tatsachen hat. Tatsächlich drängeln sich Tausende vor, um auf die Nase zu fallen. Was hat das aber mit Wissenschaft zu tun?

Wissenschaftlich betrachtet gab es in der ganzen Zeit zahllose Absurditäten.

Am Anfang hatte man exakt fünf schlampig dokumentierte Fälle. Die mussten herhalten, um die menschheitsbedrohende Seuche zu begründen. Ort der Inszenierung: Eine Pressekonferenz. Was könnte unwissenschaftlicher sein?

Hat man Beweise nachgereicht? Nein. Hat sich die angebliche Seuche ausgebreitet? Nein. Kann man erklären, was mit den Kranken geschieht? Nein. Hat man Medikamente gefunden? Nein, man verabreicht lang bekannte Elixiere aus dem Arsenal der Schlag-mich-tot in wechselnden Kombinationen.

Im Verlauf von 20 Jahren wurde die unglaubliche Summe von 300 Milliarden Dollar allein für Forschung vergeben, ohne nennenswerte Ergebnisse.

Obwohl Nixon in den 70er Jahren nur einen Bruchteil dieser Beträge mobilisierte, um Krebsviren suchen zu lassen, war das (neben der Mondlandung und dem Manhattanprojekt) der größte Geldsegen, der jemals über Forschungslabore hereinbrach. Allerdings vergeblich.

Das AIDS-Projekt ist von der Größenordnung her ohne Beispiel, (ohne Maß und Ziel), und offensichtlich eine Fehlinvestition. Andererseits genialer Wildwest-Style, merkt euch das: Forschung, die nichts finden darf und kann, ist ausgesprohen nachhaltig. Sie läuft und läuft und läuft, man hat da einen echten Daierlutscher.

Kleine Institute (ohne Budget) und Einzelkämpfer haben, wie ich meine, die entscheidenden Fakten längst auf den Tisch gelegt. Mit dem Erscheinen von Heinrich Kremers Buch ist daher eine völlig neue Situation entstanden. Plötzlich hat die AIDS-Debatte eine wissenschaftliche Grundlage. Wer sich lächerlich machen will, kann natürlich weiterhin die alten Überlieferungen aufsagen. Wer das Fundament seriöser Wissenschaft vorzieht, täte gut daran, sich jetzt mit Kremers Argumenten bekannt zu machen.

Was sollen wir von Ärzten halten, die dieses Wissen ignorieren? Es ist einfach ihre verdammte Pflicht, den Stoff zur Kenntnis zu nehmen. Wer das nicht will, macht sich zum Pfuscher und setzt sich ins Unrecht. Ist das die Art von Fachleuten?

Hier der passende Spottvers:

Wo sicher nichts zu finden ist,
Macht suchen doppelt Sinn:
Das Scheitern, richtig kalkuliert,
Bringt stetigen Gewinn.

Und wenn du ein Ergebnis brauchst,
Und dann auch wieder nicht,
Dann drehst du einen Werbezopf
Und gehst ins Rampenlicht.

Aus: Der AIDS-Tag als Werbezopf und Medienspektakel

#4 Wie ist es möglich, dass die Mehrheit der Forscher an der HIV/AIDS-Vermutung festhält?

Auf dem Gebiet des Wissens zählt nicht die Mehrheitsentscheidung. Es zählt auch nicht die Meinung, die am besten bezahlt wird, obwohl das häufig so aussieht.

Auch wenn Kremer der einzige wäre, der die Fakten hat, müssten dennoch Millionen ihren Standpunkt wechseln. Obwohl anfangs nur wenige mit Kopernikus verstanden, dass die Sonne sich nicht um die Erde dreht, mussten alle anderen, wie sehr sie zunächst auch tobten, ihre Meinung irgendwann ändern.

Wenn umgekehrt nur einer den wissenschaftlichen Beweis für die Bahauptung, HIV sei die Ursache von AIDS, erbracht hätte, wäre das ein völlig neues Faktum.

Denn nach 20 Jahren lässt sich offenbar keine einzige Arbeit auftreiben, in der die postulierten Viren entsprechend den Regeln der Zunft nachgewiesen worden wären.

Woran also will die "Mehrheit der Forscher" festhalten? Was für eine Einstellung kommt da bitte zum Ausdruck? Braucht man keine Beweise mehr oder hat man übersehen, dass sie nicht vorliegen? Oder rückt man mit den Beweisen nur nicht heraus? (Auch das wurde gelegentlich behauptet.)

Selbst Luc Montagnier, Präsident der Welt-AIDS-Stiftung, musste einräumen, dass sie nichts haben.

Der Nachweis von Viren geschieht nach weltweit gültiger Übereinkunft, an deren Zustandekommen Montagnier maßgeblich beteiligt war, über standardisierte Verfahren, die labortechnisch keine unüberwindlichen Probleme aufwerfen. Und wenn nach dieser Methode keine Viren nachgewiesen werden können, ist das der Gegenbeweis. Es bedeutet, in der Probe sind keine Viren nachweisbar. Das ist offenbar Stand der Dinge.

Viele Jahre lang hat man überhaupt nicht gesucht. (Man weiß vermutlich doch, was man tut. . .) Als nach 14 Jahren ( ! ) erstmalig entsprechend dem standardisierten Verfahren gesucht wurde, war peinlicherweise nichts vorhanden. Seitdem heißt es, diese Viren seien schlau, sie versteckten sich durch häufiges Ändern der Form. Dabei nehmen sie angeblich auch solche Formen an, die mit Viren gar nichts zu tun haben in Größe und Aussehen. Sie sehen dann z.B. aus wie Zelltrümmer aus der Nährsuppe.

Verdammte Hacke: Verarschen kann ick mir selber.

Die erste Forderung wäre, sie alle zu isolieren, zu fotografieren und dann identisch zu vermehren, und zwar jede einzelne vorkommende Intelligenz. Nehmt tausend Dollar aus den 300 Milliarden, und in einer Woche ist die ganze Geschichte in allen Einzelheiten dokumentiert.

Aber alles, was wir zu sehen bekamen in 20 Jahren waren Phantombilder, Schemazeichnungen, Animationen und Archivfotos, z.T. mit irreführenden Bildunterschriften. Ist es das, woran man festhalten will? Nicht ein einziges Mal ließen sich die postulierten Retroviren belichten!

Unabhängig davon hat man natürlich nicht gezeigt, dass und wie diese vermuteten Viren AIDS hervorrufen. Der bekannte Forscher Karry Mullis (Nobelpreis in Biochemie 1993) ist seit Jahren auf der Suche nach solchen grundlegenden Arbeiten, ach, ohne den geringsten Erfolg.

Jeder, der verstehen will, um was es sich handelt, würde so vorgehen. Es gibt aber nichts.

Glauben Sie, eine Arbeit von solcher Bedeutung könnte spurlos verschwinden, Herr Doktor? Und es würde sich kein Verantwortlicher finden, obwohl er doch mit Nobelpreisen ohne Ende rechnen dürfte? Das können Sie Ihrem Gehstock erzählen. Viel wahrscheinlicher ist aber die Annahme, dass es nie einen Nachweis gab.

Tatsächlich gibt es mehrfach verworfene Vermutungen.

In der aktuellen Version, es ist wohl Nummer Acht, wird erklärt, dass HIV die T4-Zellen besetzt und zerstört. Entsprechend der Annahme, dass diese Zellen maßgeblich an der Immunabwehr beteiligt sind, die bei AIDS gestört ist, glaubt man, damit eine Erklärung zu haben.

In Wirklichkeit ist es eine Behauptung, die sich gemäß virologischer Schulmeinung selbst ad absurdum führt. Ein Virus ist demnach nicht mehr als ein Zusammenhang von Proteinen, die um ein Stück DNA oder RNA gewickelt sind, ohne eigenes Leben.

Solche Formationen brauchen zunächst eine Wirtszelle, mit deren Instrumentarium der DNA/RNA-Zusammenhang unter Umständen kopiert und so zusammengefügt werden kann, dass er später in der Lage ist, sich eigenständig zu reproduzieren. Das ist das entscheidende Merkmal, das nachgewiesen werden muss: Kann sich das Zeug identisch reproduzieren? (Virulenz)

Zunächst also nur mit Hilfe der Wirtszelle. Wird die beim Austritt zerstört, handelt es sich um Viren, wo nicht, um Retroviren. Die Behauptung, das angebliche Retrovirus HIV zerstöre seine Wirtszelle beim Austritt, lässt jedenfalls nicht auf eine intime Kenntnis der Virologie schließen. (Nebenbei: der eigentliche Unterschied zwischen Viren und Retroviren liegt begründet in der Art, wie sie ihre winzige Erbsequenz fortschreiben.)

Man übersieht wohl auch, dass die T4-Zellen, die man meint, gerade dann, wenn sie im Blut vermindert sind - dies dient als Indiz für ihre Zerstörung - in den Lymphbahnen weiterhin höchst aktiv sind und ohne jede Beeinträchtigung an der Reifung von Antikörpern im Knochenmark mithelfen.

Man übersieht außerdem vollkommen die bahnbrechenden Erkenntnisse der Forschung über die verschiedenen Arten von T-Helferzellen mit ganz unterschiedlichen Einsatzgebieten und Aufgaben.

Diese schwerwiegenden Defizite in Verbindung mit kaum weniger gewichtigen auf den Gebieten der Zellsymbiose und ihren entwicklungsgeschichtlich konservierten Programmen sowie der Mitochondrien- und der NO-Forschung, die bei Heinrich Kremer detailliert dargestellt und gewürdigt werden, lassen die Virenjäger in ihrer Gesamtheit ziemlich alt aussehen.

Will man nun daran wirklich festhalten?

#5 Wie wollen Sie erklären, dass die unter "Immunschwäche" leidenden eine verstärkte, und nicht, wie man annehmen sollte, unzureichende Antikörperbildung zeigen?

Das ist allerdings keine willkürliche Behauptung, sondern eine auch den Virenjägern seit Langem bekannte Tatsache und ein ganz entscheidendes Leck im Rumpf jener Freibeuter und Seuchentheoretiker, die auf den internationalen Gewässern der Wissenschaften segeln und sie unsicher machen.

Die Medizin versucht, diese Tatsache als ihr süßes Geheimnis zu bewahren. Nur bei allgemein starker Antikörperproduktion hat man eine Chance, im Test als "immunschwach" erkannt zu werden. Wie soll man das erklären?

Und trotz extrem starker Antikörperaktivität wird man von banalen Infekten und jederzeit vorhandenen Erregern überwältigt. Wie soll das zusammenpassen?

Und obwohl die T4-Zellen vom bösen HI-Virus angeblich zerstört sein sollen, ist die von diesen Helferzellen mitgetragene Reifung der Antikörper im Knochenmark verstärkt. Wie soll man das auf die Reihe kriegen?

(Zwischenruf: "Bei meinen Patienten ist häufig auch die Antikörperproduktion vermindert." Antwort: "Das ist möglich, Herr Doktor, aber nur, wenn Sie vorher AZT verabreicht haben. Dieser bis heute in AIDS-Medikamenten verwendete Stoff wirkt auch auf das Knochenmark und verhindert dort, zusätzlich zu allem, was vorher war, die Reifung der Antikörper. Mit AZT sorgen Sie dafür, dass gar nichts mehr geht.")

Die AIDS-Medizin kann es nicht erklären. Vier Millionen Publikationen zum Thema und keine Antwort. Die Erklärung kommt, wie Heinrich Kremer zeigte, aus der NO-Forschung. Die Ergebnisse dieses Forschungszweigs sind jedermann zugänglich.

Im Jahr 1984, als die Seuchentheoretiker ihren großen Presseauftritt hatten, war der Zusammenhang zwar noch nicht bekannt. (Es gab allerdings genug andere Anhaltspunkte, die damals schon gegen die HIV/AIDS-Vermutung sprachen.)

Wer aber heute das Thema "Körperimmunität" behandelt und diese Forschungsergebnisse nicht in die Argumentation einbezieht, muss sich fragen lassen, was ihn mehr disqualifiziert, die Unkenntnis oder das Verfälschen von Tatsachen.

1987 wurde entdeckt, dass der Körper, angeregt durch Stressfaktoren, Stickgas (NO) selbst produziert. 1998 gab es dafür den Nobelpreis. Man konnte nachweisen, dass auch T4-Helferzellen diesen Stickstoff bereitstellen und sprach von cytotoxischem NO, als man fand, dass der Organismus dieses Gas einsetzt, um Zellen mit Erregerbefall zu eliminieren.

Auch im Rahmen einer natürlichen Krebsabwehr kommt das Gas zum Einsatz, wenn nämlich der programmierte Zelltod (Apoptose) eingeleitet wird, um beschädigte Zellen zu beseitigen.

Es gibt verschiedene Arten von T4-Helferzellen. (Wenn Ihr vom Fach seid und das noch nicht realisiert habt, müsst Ihr das unbedingt aufarbeiten.)

Solche nämlich, die NO-Gas produzieren (TH1 genannt), und solche, die das Gas hemmen (TH2). Man hat demnach zu unterscheiden die intrazelluläre Immunität, die Stickgas einsetzt, und die humorale Immunität, die Antikörper einsetzt. Das entwicklungsgeschichtlich ältere Verfahren ist die Gasproduktion.

Erst die Knochenfische mit erweitertem Blutkreislauf und dadurch der Gefahr, von größeren Erregern befallen zu werden, brachten, entwicklungsgeschichtlich betrachtet, ein neues Abwehrverfahren. Denn zu große Mengen an Stickgas stellen immer eine Gefahr für den Gesamtorganismus dar. (Deshalb sind die klugen Knochenfische auch nicht auf Poppers abgefahren . . .)

Im Labor wird die Unterscheidung dieser Untergruppen mit gänzlich konträren Eigenschaften bis heute nicht durchgeführt, obwohl es labortechnisch möglich wäre, den neuen Stand der Forschung zu berücksichtigen.

Gemäß diesen Forschungen ist aber eindeutig die Balance der Abwehrarten maßgeblich für eine Beurteilung des Immunstatus. TH2-Dominanz bedeutet, dass die NO-Produktion unterbunden wird bei gleichzeitig verstärkter Antikörperbildung im Knochenmark.

Dies führt u.a. zu der erhöhten Anfälligkeit für intrazelluläre Erreger. Banale Infektionen können zum Verhängnis werden, da die Gasabwehr innerhalb der Zellen wegbricht.

#6 Wenn ein positives Testergebnis die TH2-Dominanz anzeigt, die typisch ist für AIDS, haben die Tests dann nicht genug spezifische Aussagekraft?

Abgesehen davon, dass es bessere und billigere Verfahren gibt, sind die Ergebnisse hier alles andere als spezifisch.

Aktuell ist bei 70-90 Krankheitsbildern hinreichend klar, dass sie mit starker Antikörperbildung verbunden sind. Es wäre Wahnsinn, jedesmal mit den Zellgiften aus der AIDS-Therapie zu behandeln, auch wenn man fälschlich vieles davon in einem sog. AIDS-Kanon zusammengefaßt hat. Im übrigen zeigt die Anwesenheit von Antikörpern ja gerade an, dass man immun ist für die entsprechenden Erreger. Nur bei AIDS soll alles anders sein.

Auch eine gesunde Schwangerschaft setzt TH2-Dominanz voraus.

Im Fruchtwasser kommen nur Helferzellen dieses Typs vor. Wenn daher in Afrika angeblich jede dritte schwangere Frau bereits mit HIV infiziert ist, kann man leicht vorhersehen, dass es 100% sein werden, sobald man richtig zählt. Und das nicht nur in Afrika, sondern überall auf der Welt.

Hat aber mit HIV und AIDS nichts zu tun, sondern mit weiser Voraussicht der Natur. Trotzdem werden diese Frauen in Afrika mit den AIDS-Cocktails behandelt, mit fatalen Folgen auch für die Föten.

Neugeborene haben keinerlei Typ-1-Aktivität. Nach frühestens 12 Wochen hat der junge Organismus angefangen, durch seine Auseinandersetzung mit kleinen Infekten entsprechende Kapazitäten auszubilden.

Die üblichen frühen Impfungen mit toten Stoffen, welche immer einseitig die Typ-2-Tätigkeit verstärken, aber auch Medikamente und andere Stressfaktoren können die Ausbildung einer gesunden Immun-Balance verhindern.

In Afrika bekommen Neugeborene präventiv dieselben Cocktails wie ihre Mütter - sie haben keine Chance. Selbst in Deutschland stehen viele Jugendämter Gewehr bei Fuß, um betroffenen Eltern, wenn sie die Cocktails ablehnen, das Sorgerecht zu entziehen.

Der Stand der Bildung, was AIDS betrifft, ist auf unseren Ämtern kaum höher als in den Savannen Afrikas . . .

#7 Gibt es aussagekräftige Tests?

Man wird jedenfalls keinen Test finden, der Viren anzeigt, die nicht vorkommen.

Es gibt aber einen preiswerten Test, mit dem man zuverlässig klären kann, ob auch Helferzellen vom Typ 1 aktiv sind oder nicht.

Dabei wird die Reaktion der Haut auf bestimmte Reize beobachtet. Bleibt sie aus, (anerge Reaktion), fehlt es an TH1-Aktivität. So einfach ist das. Im Grunde könnte sich jeder so einen Test basteln, der einzige aber, der zuverlässige Vergleiche nach anerkannter, genormter Methode erlaubt, wurde vom Markt genommen, kurz nachdem Kremers Buch erschien.

Kremer erfuhr auch von einer kleinen Pharmagruppe, die sich sofort um eine Lizenz bewarb und ohne Angabe von Gründen abgewiesen wurde.

Und obwohl Novartis/Avensis aktuell auch an der lukrativen Suche nach dem "nackten Impfstoff" beteiligt ist, halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass man diesen unverzichtbaren Test, wie auch immer, irgendwann wieder auf den Markt bringt.

#8 Muss speziell in Afrika, wo das Elend zum Himmel schreit, nicht auf jeden Fall sofort gehandelt werden, selbst dann, wenn man statistische Ungenauigkeiten einräumt?

Der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg, den Menschen in Afrika zu helfen, wäre die Einsicht, dass dieses Elend mit HIV nichts zu tun hat. Die meisten Afrikaner sterben noch immer an Malaria, und mit Moskitonetzen könnte man die meisten retten.

Die in Afrika seit Jahrhunderten grassierenden Übel erfordern sozialpolitische Maßnahmen vergleichbar jenen, die Europa einst erlaubten, sich von ähnlichen Siechtümern zu befreien. Das ist ja noch gar nicht so lange her.

Und was waren das für Maßnahmen? Einschneidende Verbesserungen in der Hygiene; Fortschritte bei der Trinkwasserversorgung und den Wohnverhältnissen; höherer Bildungsstandard; später auch Kühlschränke.

In Afrika haben sich die Verhältnisse dank westlicher "Hilfe" dramatisch verschlechtert. Selbst die unterm Rebellengewand extrem biedere taz, (Sprachrohr einer im Wohlstand verblödeten West-Linken), die mit der offiziellen AIDS-Propaganda völlig konform geht und damit ihr großes Queer-Klientel (statt es als besonders gefährdete Gruppe mit uns vor Schaden zu bewahren) den Wildwest-Metoden der Pharma-Riesen überlässt, diese taz, sage ich, hat (in einem Interview mit Jens Martens) auf den Netto-Transfer hingewiesen, der von den armen in die reichen westlichen Länder fließt. Immerhin!

Von 500 Milliarden Dollar in den letzten 5 Jahren ist dort die Rede. Dagegen ist die Entwicklungshilfe des Westens ein Klacks.

Und neben kaum abwägbaren Umweltgefahren, dem Nahrungsmangel, der Armut und Aussichtslosigkeit wachsen sich die unvorstellbar grausamen Kriegshandlungen in den an Bodenschätzen reichen Gegenden Afrikas aus. Dieselben Kreise, die angeblich Kinder vor AIDS bewahren wollen, sind heillos verstrickt in diese Entwicklungen.

Seit 1998 starben im Kongo rund 3 Millionen Menschen an Kriegsfolgen. Insgesamt verloren bei den Konflikten in Zentralafrika seit 1990 zwischen 7 und 8 Millionen Mensch ihr Leben. 40 Millionen Menschen sind derzeit von Hunger und Dürre betroffen, 250 Millionen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, und ebenso viele leben von weniger als einem Dollar pro Tag. (Diese Zahlen und mehr nannte Uwe Friesecke, der die HIV/AIDS-Vermutung aber nicht hinterfragt, am 26. Juli des Jahres vor der "Vereinigung der Liberianer in den Niederlanden")

Neuerdings wird dieses beispiellose Ausmaß an Elend zynisch auf den Faktor AIDS reduziert. Und hochtoxische Zellgifte aus den Arsenalen der 60er Jahre werden ausgepackt, um Kindern, die im Kot liegen, nichts zu essen haben, die aus Drecklachen trinken und von Ungeziefer bedroht sind, den Rest zu geben.

In der Statistik werden sie dennoch als AIDS-Fälle geführt, und im Westen läuft's unter wirksamer Hilfe oder so.

#9 Aus einem Brief

Lieber Mathias,

Mit Deiner Art, Kritik anzumelden, kann ich sehr gut umgehen, da man schnell zur Überzeugung kommt, dass Du's wirklich wissen willst.

Es gab von allem Anfang an großen Widerstand gegen die HIV/AIDS-Vermutung gerade innerhalb der wissenschaftlichen Establishments, ich erinnere nur an die ungemein fundierten Einsprüche des Virologen Carl Duisberg, die aber zunächst weitgehend ignoriert wurden. Mit Kremers Buch ist nun eine völlig neue Situation entstanden. Die Beweislast und Datenfülle, die er vorlegt, ist so überwältigend, dass jemand, der sie nicht zur Kenntnis nimmt, einfach nicht mehr kompetent genannt werden kann.

Kremers Darlegungen sind gerade deshalb wichtig, weil er zeigen kann, dass die gültigen Ergebnisse der etablierten Forschung, wie sie in maßgeblichen Publikationen zugänglich sind, die offizielle AIDS-Vermutung ohne weiteres Zutun ad absurdum führen. Unabhängig davon, wie lange wir auf die offizielle Anerkennung seiner Darstellungen warten müssen: Es wird nie wieder einen Rückgriff auf die alten Vermutungen geben können.

Viren sind weder hinreichend noch notwendig zur Erklärung von AIDS, das ist gesichertes Wissen der Zunft. Und es ist die eigentliche Ursache des Schocks, den diejenigen erfahren, die seit 20 Jahren völlig andere Erklärungen lernen mussten, und zwar immer so, als handele es sich um unumstößliche Erkenntnisse.

Kremer ist derjenige, der wie kein anderer die maßgeblichen Publikationen zum Thema verfolgt und überblickt - und zwar seit vielen Jahren. In seinem Buch wird direkt Bezug genommen auf ca. 1200 Publikationen.. Es ist mit heftig viel Arbeit verbunden, seinen Ausführungen zu folgen, selbst für Leute, die vorbelastet sind, und doch unvermeidlich, wenn man den Stand des Wissens nicht verschmäht.

Dabei geht es nicht nur um AIDS, sondern natürlich um Krebs und, für mich ganz wichtig, um Afrika. Letztlich geht es aber um das, was den Menschen zum Menschen macht.

Ich bin der Meinung, dass wir nicht vorankommen können auf diesem Planeten, wenn wir ein Lügengebäude dieser Größenordnung nicht zum Einsturz bringen.

Wenn wir den Bezug zur Wahrhaftigkeit nicht einmal in den Wissenschaften mehr verlangen, wo er eine unerlässliche Grundvoraussetzung darstellt, dann ist von der zukünftigen Entwicklung an diesem schönen Ort, vielleicht dem schönsten des Universums, nichts Gutes zu erwarten.

So gesehen sind wir alle betroffen. Es darf nicht angehen, dass wissenschaftliche Konzepte, die nach den Regeln der Zunft in allen Teilen objektiv widerlegt sind, durch Geld, Medienzauber und Manipulationen weiterhin für wahr verkauft werden. Wenn wir das zulassen, sind wir nicht mehr zurechnungsfähig. Dann haben wir den Kulturfortschritt und die Zivilisation in den Wind geschrieben.

AIDS, die Unfähigkeit des Körperimmunsystems, mit intrazellulären Erregern fertig zu werden, die Gesunden keinerlei Probleme bereiten, holt man sich nicht nebenbei durch einen Geschlechtsakt oder durch eine infizierte Spritze, da können auch Richter und Gerichte, die Du anführst, nichts dran ändern.

Es gibt Konstitutionen, bei denen erscheint es schier unmöglich, das Immunsystem auszuschalten. Aber auch dort, wo es leichter gelingt, war in aller Regel unglaublich viel Vorarbeit von Seiten des Betroffenen erforderlich, denn gerade dieses Immunsystem ist, wie man aus Kremers Texten erfährt, über mehrere Ebenen und Systeme hinweg überaus widerstandsfähig und überdauernd.

Um ein Bild zu bekommen von dem Aufwand, den manche treiben, um es auszuhebeln, ist ein Blick auf die historisch ersten Fälle hilfreich, jene fünf schwulen Männer, mit deren Krankengeschichten im Jahre 1981 die ganze Lawine losgetreten wurde.

Diese Tatsachen sind, wenn auch schlampig, dokumentiert, jedoch vor Kremer nie systematisch in die Überlegungen einbezogen worden. Im Gegenteil hat man alles, was mit toxischer Belastung zu tun hat, von jenem Zeitpunkt an systematisch aus den Überlegungen ausgeklammert. Forschungen nach dieser Richtung wurden schlicht nicht mehr bezahlt.

Und was hat man gefunden bei diesen historischen Fällen?

Nun, die ganze Palette. Alle Arten von Medikamenten. Antibiotika bis zum Abwinken. Langjähriger Mißbrauch von Chemotherapeutika. Drogenkonsum und Poppers in unglaublich hohen Dosen Tag für Tag. Poppers? Ein Akutmittel zur Weitung der Herzgefäße bei Infarktgefahr, aber auch zur Lockerung des Schließmuskels bei besonderen Praktiken und zur nahezu unbegrenzten Blähung der Segel und Steigerung der Erlebnisse.

Eine zeitlang kann das Spaß bringen, irgendwann sind aber Ressourcen verbraucht, die diese Flut an toxischer Last normalerweise puffern. Eine besondere Rolle spielt dabei der Wirkstoff NO (Stickstoffoxid), da zahlreiche Vorgänge der intra- und extrazellulären Feinregulation und insbesondere die intrazelluläre Immunabwehr ausschließlich durch dieses kleine, alle Zellmembranen mühelos passierende Molekül vermittelt werden.

Erst wenn diese Regelmechanismen nachhaltig gestört sind, genügen opportunistische Erreger, (die buchstäblich immer und überall vorhanden sind), um das System zu überfordern. Was dann abläuft, ist in der Tat dramatisch.

Wenn man aber mit Stoffen derselben Kategorie behandelt, jetzt AIDS-Cocktail oder Kombi-Therapie oder Haart genannt, kann man anfangs zwar auch den Erregern kräftig zusetzen, jedoch, im Falle der üblichen Langzeitbehandlung, um den Preis einer weiteren Verschlechterung der Körperimmunität.

Selbst in den Packungsbeilagen der eingesetzten Medikamente kannst Du nachlesen, dass sie das, was sie doch verhindern sollen, bewirken können. In diesen Cocktails sind Stoffe enthalten, die bei massivem Einsatz schon nach 8 (acht) Tagen DNA-Schäden in den Mitochondrien der Atmungskette bewirken können. Aber genau auf diesem Effekt beruht ihre Wirksamkeit bei Mikroben, sofern diese nämlich Mitochondrien haben. Die Schäden an der Mitochondrien DNA können, nach allem, was man weiß, nicht repariert werden.

Laß mich schließen mit dem Hinweis, dass Du gerne auch an Kremers Seminar in Frankfurt teilnehmen kannst, und dass ich, wenn Du willst, eine neue Tüte mit Informationen und Originaltexten vorbeibringen kann, die auf dem Markt, wo (nach Brecht) Lügen gekauft werden, nicht zu haben sind.

Wie auch immer, ich freue mich, von Dir zu hören, habe aber auch Verständnis, wenn es Dir reicht.

Am besten wäre es freilich, wenn Du mit Deinem unvergleichlichen Charme und Deiner sympathischen Detailversessenheit beitragen würdest zur Klärung einer Angelegenheit, von der viel abhängt für die Bewohner dieses paradiesischen Planeten.

Lieben Gruß,

Thomas

 

(Hinweis: Diese Antworten auf häufige Fragen wurden in den ersten Jahren nach dem Erscheinen von Kremers Buch formuliert. Seitdem hat sich unheimlich viel getan, und es sieht so aus, als ob sich das Paradigma der Forschungen grundlegend geändert hat. Felix de Fries liefert hier eine beeindruckende Liste und doch nur einen ersten Eindruck von der Fülle des Materials.)