Wenn die Irrtümer verbraucht sind
Sitzt als letzter Gesellschafter
Uns das Nichts gegenüber. (B. Brecht)


Präambel zur Datenschutzerklärung dieses Auftritts

Erster Paragraph: Was nicht verboten ist ...

Grundlage und Bestandteil der nachfolgenden Erklärung ist das dsgvo, bitte sorgfältig und vollständig lesen, besser auswendig lernen. Sie werden zunächst feststellen, dass es nicht verboten ist, der EU-Datenschutzerklärung ein Brecht-Gedicht oder eine Präambel oder einen Fluch voranzustellen. Den kompletten Text finden Sie beispielsweise unter folgendem Link. (Bei uns öffnet jederLink einen neuen Tab.)

https://das dsgvo-gesetz.de

Bitte lernen Sie vor der Lektüre unbedingt auch die Datenschutzerklärung des verlinkten Auftritts auswendig, damit Ihnen um Himmels Willen nichts geschieht.

Die Seite, auf der Sie sich befinden, um, wie wir hoffen, kostenlose und unbezahlbare Anregungen mitzunehmen, wird bei 1und1 gehostet, an deren Bestimmungen, unter anderem zum Datenschutz, wir vertraglich gebunden sind. Wir haben keinerlei Einfluss darauf. Bitte beachten Sie weiter, dass 1und1 in seinen Datanschutzbestimmungen auf andere Anbieter und Vertragspartner verweist, deren Bestimmungen sie bei Inanspruchnahme nicht beeinflussen können, beispielsweise Google Analytics aus einem völlig anderen Rechtssystem. 1und1 verlinkt in seinen Datenschutzbestimmungen auf diese unter- oder übergeordneten Rechtstatsachen. Die aktuellen terms of privacy von 1und1 finden Sie hier:

https://www.gmx.net/datenschutz/

und hier:

https://agb-server.gmx.net/datenschutz

Bitte sorgfältig lesen / auswendig lernen!

Sind Sie vom Fach und möchten sich sachlich mit der dsgvo auseinandersetzen, erlaube ich mir, zum Einstieg einen Text zu empfehlen, in dem 21 Thesen zum Thema aufgestellt und erläutert werden. (Zur besseren Lesbarkeit empfiehlt es sich, in Ihren Browser-Einstellungen die "Leseansicht" zu klicken, falls vorhanden.

Dasselbe gilt für diese Seite, sie liest sich damit deutlich leichter, zumal es eine Weile dauern kann, bis Sie damit fertig sind. Schauen Sie am Besten täglich auf ein paar Stunden vorbei, um nichts zu verpassen. Allerdings werden meine CSS-Stilvorgaben durch die Leseansicht z.T. überschrieben, keine Ahnung, wie ich das in den Griff kriegen soll. Hilfe!

https://www.cr-online.de/blog/2018/05/23/21-thesen-zum-irrweg-der-ds-gvo/

Bitte zunächst aber unbedingt die Datenschutzerklärung des Auftritts auswendig lernen, damit Sie auf der sicheren Seite sind.

Zweiter Paragraph: Eine sehr ernste Angelegenheit

Warum wir statt weiterer "Irrwege" eher eine kryptographische Revolution bräuchten, finden Sie unter folgendem Link auf amüsante Art erklärt:

Die hochakut notwendige Revolution in der Datenverschlüsselung

Und jetzt eine sehr, sehr ernste Angelegenheit. Falls Sie mir eine E-Mail schicken, kann es geschehen, dass ich die Adresse und sogar Ihren Namen sehe, je nachdem, selbst wenn ich die Mail gar nicht öffne, was das Wahrscheinlichste ist, es sei denn, dass wir uns kennen.

Das kann aber schon genügen. Da ich ein ausgezeichnetes Gedächtnis habe, ist es nicht ausgeschlossen, dass diese Daten in meiner Hirnrinde wer weiß wie lange gespeichert bleiben. Was können Sie also tun?

Um es zu vermeiden, hilft unter Umständen ein Hinweis direkt in der Betreffzeile Ihrer Mail: "Bitte unbesehen löschen!" Oder: "Auf direktem Weg in den Spam-Ordner legen!" Ich kann allerdings nicht garantieren, dass mich ein solcher Einfall nicht reizt, den Namen des genialen Absenders erst recht zu lesen, um ihn im schlimmsten Fall nie wieder aus dem Gedächtnis zu bekommen.

Sie könnten andererseits die Wegwerfnummer abziehen und eine E-Mail-Adresse mit Verfallsdatum verwenden, die im Netz kostenlos zu haben sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich Ihre Nachricht lese, geht dadurch aber erst recht gegen Null.

Wie Sie sehen, ist es wahnsinnig gefährlich, mir zu schreiben, obwohl ich beim tatsächlichen Schutz Ihrer Daten und Mitteilungen freiwillig weit über alles hinausgehe, was EU-Bürokraten jemals erfinden könnten. Bei mir sind Ihre tiefsten Geheimnisse sicher wie in Adams Schoß, ich würde sie niemals preisgeben oder missbrauchen oder ein Geschäftsmodell daraus machen, wie gewisse Leute tun.

Trotzdem meine inständige Bitte: Tun Sie's um Himmels Willen nicht, teilen Sie Ihre Geheimnisse mit wem auch immer, aber nicht mit mir.

Hier noch ein persönlicher Ratschlag.

Teilen Sie in verschlüsselten E-Mails niemals etwas mit, was Sie offen nicht auch mitteilen würden. Gerade die Verschlüsselung führt dazu, dass allerlei Überwacher-Halunken und Daten-Kraken sich für Sie interessieren.

Was aber nicht heißt, dass die unverschlüsselten durchgehen, zumal gigantische Behördenapparate direkt an den Knotenpunkten der Glasfaserstränge ihre Schnittstellen haben und ganz große Kaliber auspacken würden, nähme man sie ihnen.

Hier eine leider nicht ganz aktuelle Liste von Wörtern, die Sie verwenden sollten, um mit US-amerikanischen Behörden in direkten Kontakt zu kommen.

Andere Kraken, die jeden Begriff speichern, den Sie in die Suchmaske eingeben, und mit hunderttausend anderen ihrer digitalen Spuren jederzeit zusammenführen und personalisieren können, um Geld zu scheffeln, sind gesetzlich verpflichtet, Hintertürchen für alle möglichen Behörden offen zu halten. Glauben Sie, dass die dsgvo daran im Geringsten etwas ändert? Nee, schon klar, das lag natürlich nicht in der Absicht der grünschnäbligen Erfinder.

Was ich sagen wollte: Die heute übliche Datenverschlüsselung ist alles andere als sicher, ich weiß es, weil ich selbst wesentlich dazu beigetragen habe und jeden warne, von dem man annehmen darf, dass er versteht. Den Erkenntnisfortschritt hält man ja nicht auf, sondern man setzt ihn um:

http://www.ummafrapp.de/prim/intro.pdf

Lesen Sie unbedingt auch die dort verlinkten, z.T. erotisch wertvollen und doch außerordentlich aufschlussreichen Bücher. Nach der Lektüre werden Sie nicht mehr derselbe sein, versprochen. Ich bin absolut sicher, dass Sie auch nie wieder Datenschutzerklärungen lesen wollen.

Dritter Paragraph: Pseudologie oder Mythomanie

Nach diesen Vorbemerkungen will ich Ihnen nicht vorenthalten, dass meine E-Mails, obwohl auch Google gelegentlich mitmischt, in den meisten Fällen über gmx laufen. Bitte studieren Sie daher die entsprechenden Datenschutzerklärungen bis ins letzte Detail und lernen sie auswendig, denn ich selbst habe keinerlei Einfluss auf die Abläufe innerhalb deren Datenfarmen und keine Ahnung, was mit dem ganzen Spam geschieht, solange er auf deren Servern liegt. Hier der erste Link:

https://www.gmx.net/datenschutz/

Hier der zweite, detailliertere:

https://agb-server.gmx.net/datenschutz

Die beiden gehören natürlich zusammen und verweisen ihrerseits auf etliche Vertragspartner bzw. verlinken zu deren jeweils eigenen Datenschutzerklärungen und Änderungsvorbehalten. Bitte unbedingt lesen und auswendig lernen. Um halbwegs sicher zu gehen, sollten Sie einmal pro Woche dort vorbeischauen. (Die sind glücklich, wenn man ihre Seiten klickt, denn das dient als Grundlage für die Anzeigepreise.)

Und jetzt die Datenschutzerklärung, die wir selber von hilfsbereiten Zeitgenossen haben generieren lassen.

Datenschutzerklärung
(nur zusammen mit der Präambel gültig)

Verdammt, das Ding ist zu groß für dieses Sheet: 62,7 MB. Soviel Speicherplatz räumt unser Provider nicht ein.

Wir arbeiten fieberhaft an einer technischen Lösung bzw. prüfen juristisch die Möglichkeit, statt der vollen Ladung einen Link einzustellen. Vielleicht können wir auch eine Zip-Datei zum Download anbieten oder die Server des EU-Parlaments, das uns mit dem dsvgo beglückt hat, dafür nutzen. Es dient nämlich zu unserem Schutz, wie Sie vielleicht gehört haben.

Vielleicht können wir also diese Server in Anspruch nehmen - nein halt! Wer weiß, was dann mit Ihren Daten geschieht. Sind diese Leute nicht angetreten, um die Macht immer mehr zu zentralisieren und vor allem sich selbst unter keinen Umständen kontrollieren zu lassen? Ich meine, dergleichen gehört zu haben.

Einige Spötter behaupten sogar, dass das dsvgo genau in diese Richtung geht. Ich könnte eine Flut von Artikeln dazu verlinken, die Sie aber auch ohne mich leicht finden. Täglich kommen weitere hinzu, selbst der eine oder andere Hosenanzug behauptet, das Problem erkannt zu haben. Nach all der Zeit!

Ich persönlich fürchte allerdings, dass die Halbwertszeit dieser Aussage, wie oft bei politischen Statements, maximal 20 Minuten beträgt. Mein viel zu früh verstorbener Onkel Alfons hatte für jede Gelegenheit den passendern Spruch auf Lager:

"Lüg' doch einen andern an!"

Man kann es aber auch anders ausdrücken. Zitat:

"Mit einer Lüge nach der anderen sucht sich Angela Merkel über die Runden zu retten. Immer dichter folgt Schwindel auf Schwindel, immer kürzer wird die Zeit, die damit zu gewinnen ist. Schon morgen fliegt unterdessen auf, wovon wir heute noch überzeugt werden sollten. Zu befürchten steht, es könne der Deutschen Bundeskanzlerin längst gehen wie allen Lügnern, wenn sie sich und der Welt solange etwas vormachen, bis sie selbst an die Wahrheit ihrer Hirngespinste glauben, die erfundenen Ereignisse für bare Münze nehmen.

Die Psychologen sprechen in solchen Fällen von einer Störung, die sie als Pseudologia phantastica, Pseudologie oder Mythomanie bezeichnen. Umgangssprachlich ist öfter auch von einem „Münchhausen-Syndrom“ die Rede, was insofern irreführend ist, als der „Lügenbaron“ ein lustiger Kerl war, über dessen Schnurren wir heute noch lachen können."

Ende Zitat.

Trifft diese Diagnose (einer schweren Persönlichkeitsstörung) zu, wird die Delinquentin in absehbarer Zeit möglicherweise damit beginnen, wie einst Don Quichote gegen die vielen, vielen Windmühlen zu kämpfen, die sie aufgestellt hat. Leider kann ich dafür aber nicht garantieren.

Am gestörten Wirklichkeitsbezug dürften im Übrigen kaum Zweifel bestehen, oder sehen Sie das genauso? Wie lange kann das gutgehen in einer Demokratie?

Bitte geben Sie auch uns noch einige Minuten, um das Speicherproblem zu lösen. Fälls es länger dauert, sollten Sie sich die Zeit mit tausendmal besserer Lektüre vertreiben, mit einem Buch nämlich, (Leseprobe hier), das unter anderem der philosophisch-sinnlichen, sehr delikaten Frage nachgeht, ob ein verliebter Mann schwerer krank ist als ein nicht verliebter, einer Frage also, die schon im Altertum für Kontroversen sorgte.

Lesen Sie hier die Rezension eines schrägen Vogels vom Volk der Tanzwütigen

http://www.ummafrapp.de/gennetines/folkmail.pdf

und danken mir später.

Vierter Paragraph: Lebensrettende Aufklärung

Ich verweise im Übrigen auf den satirisch-poetischen Grundcharakter dieses Auftritts, der nichts verkauft, keine Werbeflächen bereit stellt, (tut mir leid, da haben schon ganz andere gefragt), keine Gesichtsbücher oder andere Sozialplatt-Formen einbindet, auf Ihre Daten, welcher Art auch immer sie seien, dankend verzichtet und jedem Hinweis, dass Schutzrechte usw. verletzt wurden, sofort nachgeht.

Das genügt freilich jetzt nicht mehr. Meine Kinder und Enkel müssen es vermutlich in hundert Jahren noch beweisen können. (Dokumentationspflicht und Beweislastumkehr.) Vielleicht sollten wir auf Kommando alle dieses Standbild zeigen.

Nach einer Woche dsgvo haben viele tatsächlich bereits geschlossen, allerdings ohne sich abzusprechen und eine Aktion daraus zu machen.

Der Deutsche schließt sich ungern mit anderen zusammen, um action zu machen, weil wir, jedenfalls gemäß Haberbosch, im Grunde Chaoten sind. Mit Ordnung und Formationen haben wir, entgegegn gängigen Vorurteilen, in aller Regel nichts am Hut. Nichts! (Haberbosch)

Um auf Ihre Schutzrechte zurückzukommen: Fällt Ihnen hier etwas auf, schreiben Sie eine Mail, dann reden wir darüber und beheben das Problem. Wir werden jede zurecht beanstandete Passage sofort abändern oder löschen, eine anwaltliche Abmahnung ist dazu nicht notwendig, und die Kosten dafür werden deshalb auch nicht übernommen. Aufgrund dieses Versprechens besteht absolut keine Veranlassung, Rechtsbeistand in Anspruch zu nehmen. Wer es ohne vorherige Kontaktaufnahme trotzdem tut, wird auf den Kosten sitzen bleiben.

Hübsch, oder? Einfacher geht's ja nicht.

Schade, dass bei EU-Bürokraten alles wahnsinnig kompliziert sein muss. Haberbosch vermutet, dass sie heimlich an einer Verordnung basteln, die europäischen Echsen vorschreibt, bis zu welchem Glied sie bei Gefahr ihre Schwänze abstoßen dürfen. Wegen der Komplexität des Problems, insbesondere auch der Schwierigkeit, das richtige Strafmaß festzulegen, (50 Millionen sind da nichts), dürften m.E. irgendwann mehrere Gigabite Real-Satire zum Thema auf uns zukommen.

Andererseits räumen wir ein, dass Sie auf unseren vielfach preisgekrönten Seiten Ansichten zu lesen bekommen, die Sie anderswo vielleicht nicht finden. (Sonst könnte man es ja lassen.) Wir überbringen mitunter Einladungen, den eigenen Standpunkt zu überprüfen oder probeweise zu verlassen, die nicht jeder goutiert, ist schon so. Aber immer mit Humor.

Beim HIV/AIDS-Thema arbeiten wir seit vielen Jahren mit Wissenschaftlern und Ärzten zusammen, die durch ihren unvoreingenommenen Blick im Lauf der Zeit Zigtausenden, vielleicht Hunderttausenden von Betroffenen das Leben gerettet haben, weil Sie sich um Aufklärung im Dienst am Menschen bemühten.

Diese Arbeit findet mittlerweile weltweit Aufmerksamkeit und Anerkennung, obwohl handfeste Interessen dagegen stehen. Auf unseren Seiten werden - neben einigen Spottversen - die wichtigsten kritischen Texte zum Thema vorgehalten oder indiziert - und sehr lebhaft abgerufen! Da die Szene der hauptsächlich Betroffenen gut vernetzt ist, sind viele der Texte "viral" geworden und haben die Situation grundlegend verändert - bis in das akademische Umfeld und die Forschungsinstitutionen hinein, soweit sie unvoreingenommen arbeiten können.

Felix de Fries, Zürich, der die aktuellen Entwicklungen unermüdlich verfolgt und auf diesen Seiten dokumentiert, hat aktuell eine beeindruckende Liste von Publikationen zusammengestellt, die das veränderte Paradigma widerspiegeln, freilich in nicht immer leicht zu lesender, fachspezifischer Ausdrucksweise. Und auf Englisch. Sie müssen nur einmal klicken, um sich dennoch einen ersten Eindruck von der Wucht der Veränderungen zu verschaffen:

Hier steht der Text

Geben Sie den Link doch weiter an Leute, die sich dafür interessieren könnten, und beteiligen sich dadurch an einer der erfolgreichsten, weil lebensrettenden Aufklärungskampagnen der letzten zwanzig Jahre.

Eine Art Einführung ins Thema finden Sie hier.

Fünfter Paragraph: Aufreibende Liebschaften

Und ja, wir arbeiten alle ehrenamtlich. Doch es kommt noch besser: Sie können uns trotzdem unterstützen. Doch, doch, doch!

Es wäre so einfach.

Die andere Möglichkeit, uns zu unterstützen, besteht darin, die beiden empfohlenen Bücher zu kaufen und bekannt zu machen, was ebenfalls eine leichte Übung wäre, zumal der Vorteil sicher nicht einseitig ist. Tatsächlich klingt es schier unglaublich, dass Sie diese am Puls der Zeit operierenden, rotzfrechen und z.T. erotisch wertvollen Publikationen noch nicht Ihr eigen nennen.

Ach, schönere Geschenke für kritische Geister und selbständig Denkende, so kommt es mir manchmal vor, sind heute kaum zu haben.

Über das eine schrieb der schweizer Literaturdozent E. Überzwäs, den Sie vielleicht kennen, kürzlich Folgendes: "Man muss verrückt sein, einen solchen Liebesbrief zu schreiben." Herrlich!

Brief aus Gennetines

Update Datenschutz: Wir konnten das Speicherproblem noch nicht lösen, bitte haben Sie noch einige Minuten Geduld. Soeben erreicht uns aber der Brief eines Abgeordneten der CDU, der sich an Merkel, Schäuble und Kauder richtet und fordert, den Vollzug des dsgvo wegen des Schadens, den es anzurichten droht, auszusetzen.

Das Anliegen dürfte allerdings schon daran scheitern, dass die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten komplett damit ausgelastet ist, die staatliche Parteienfinanzierung kurz vor der Fußball-WM im Hauruck-Verfahren blitzschnell von 165 Millionen auf 190 zu pushen. Danach gehen alle schön plantschen, und nach den Ferien haben sie die Sache glücklich vergessen, zumal die meisten noch nie wussten, worüber sie bei der dsgvo abgestimmt haben.

Spötter behaupten, unsere Abgeordneten wissen nur dann, um was es geht, wenn die Erhöhung der eigenen Diäten auf der Tagesordnung steht. Da ist vollständiges Erscheinen Abgeordnetenpflicht, ein dermaßen wichtiges Anliegen darf nicht scheitern. Und damit hat man es zu tun!

Hier trotzdem der Text:

Brief aus dem Tollhaus

Müssen Sie sich nach dieser Lektüre wieder aufbauen, so empfehle ich einen Text mit der Heldin Anne Senft, (einer Familie entstammend, in der politisch korrekte Menschen in einen Suppentopf gesetzt und langsam gegart werden), und mit der Lehrkraft Anabel Ziege, die über die einzigartige Gabe der selektiven Taubschaltung verfügt und dadurch erreicht, dass ausgewählte Schüler sie plötzlich nicht mehr hören können, komme, was wolle:

Als Anne Senft berühmt zu werden drohte

Update am nächsten Morgen: Offenbar gibt es auch und gerade unter Juristen heftige Kontroversen zur dsgvo. Hier die Wortmeldung eines Einzelkämpfers, der unsere These, dass ein Link die beste Lösung wäre, zu unterstützen scheint.

Bitte lernen Sie zuallererst aber seine eigene Datenschutzerklärung auswendig. Speichert er die IP-Adressen der Besucher seiner ungemein informativen Seiten? Um was damit zu tun?

Er könnte so herausfinden, ob Sie aus Nord- oder Süddeutschland angesurft kamen. Was noch? Wie oft und wie lange Sie auf der Seite waren, bis Sie den Text intus hatten und vieles mehr, ok. Aber welcher halbwegs klare Kopf verplempert seine befristete Lebenszeit mit solchen Fragen? Wir bei Umweltmanagement der 3. Art jedenfalls nicht! Hier der Link zur Link-Lösung:

Die Link-Lösung

Kommen weitere Fragen auf, ist dieser Mann offenbar in der Lage und bereit, Sie (und uns?) zu coachen. Der Text, den er als Datenschutzerklärung vorschlägt, hat den Vorteil der Kürze, jedenfalls ist er kürzer als die 62,7 MB, um die es hier geht. Aber hey, wäre das nicht zu einfach?

Muss man nicht mindestens so viel anführen, dass selbst Advokaten die Lust verlieren, es zu lesen? Beziehungsweise nach den ersten 500 Seiten entnervt aufgeben und statt dessen zu einem Werk greifen, in dem der Held sich zuletzt fragt, ob ein Mann, der gar nie verliebt war, schwerer krank sein könne als er selbst mit seinen aktuell circa sieben aufreibenden Liebschaften?

So viele braucht er, um seine Jugendliebe, die abgehauen ist, nach Hause zu locken, verstehn Sie? Da hat man schon ein wenig Mühe!

Hier jedenfalls dieser erlösende Link für Advokaten jeden Geschlechts. (Danken Sie mir später!)

Der Mann, der die Frauen liebte

Sechster Paragraph: Ehre den Advokaten

Was mich aktuell außerdem umtreibt ist die Forderung nach einem Welt-Advokatentag. Es wird höchste Zeit, dass wir diese Helden einmal im Jahr von ganzem Herzen bedauern und ihnen unsere Anteilnahme dafür aussprechen, dass sie tagein-tagaus Gesetzestexte lesen und auswendig lernen müssen. Gibt es einen schrecklicheren Broterwerb als diesen? Vor allem auch in Anbetracht der Tatsache, dass es ungeheuer prickelnde Alternative gibt?

Die Geschichte einer wundersamen Entdeckung

Ich bin froh, das Anliegen des Welt-Advokatentags in die Präambel meiner DS aufgenommen zu haben, an Gesetzes statt sozusagen. Bitte versäumen Sie nicht, in Ihrer eigenen DS einen entsprechenden Paragraphen zu platzieren und, falls Sie nicht meine Präambel als Ganzes übernehmen oder verlinken wollen, ( ummafrapp.de/dsgvo/ds ), wenigstens die empfohlenen Bücher zu verlinken, um der Forderung Gewicht zu verleihen.

Vermutlich müssen wir bei der UNO vorstellig werden, zu welcher Haberbosch übrigens gute Beziehungen unterhält, weil seine Süße dort einst unter Vertrag stand.

Der Charakter dieser Truppe, wie Haberbosch sie schildert, ist offenbar vergleichbar mit dem der Freier am Hof des antiken Helden Odysseus. Sie erinnern sich vielleicht, was denen widerfuhr, als der berühmte Dulder endlich heimkehrte. Lesen Sie daher unbedingt auch den folgenden, dazu wie die Faust aufs Auge passenden Text:

Odysseus vor der UNO

Obwohl wir um die 62,7 MB wahrscheinlich nicht herumkommen, verlinke ich probeweise den elegant kurzen Text aus der Linklösung unseres freundlichen Advokaten. Damit sind wir schon mal auf der sicheren Seite, zumindest vorübergehend, bevor ich ihn nämlich für unsere Zwecke frisiert habe. (Dafür bitten wir noch um einige Minuten Geduld, Sie werden es nicht bereuen.

DS kurz und schmerzlos

Siebter Paragraph: Es gibt einen Ausweg!

Soweit also dieser Text. Das eigentliche Problem ist möglicherweise, dass es sich bei unserem Web-Auftritt, wie oben schon angedeutet, keinesfalls um die Website einer Firma handelt. Es fließt ja überhaupt kein Geld.

Wir sind Idealisten, Gaukler, vielleicht Träumer, Leute jedenfalls, die keiner Fliege etwas zuleide tun. Auch mein verzweifelter Versuch, immer wieder unsere Bücher ins Gespräch zu bringen, um wenigstens oberflächlich den Eindruck unternehmerischer Tätigkeit zu erwecken, muss an den Tatsachen letztlich scheitern. (Wickelt alles der Verlag ab.)

Aber so hängen die Dinge zusammen. Ja was denn? Nichts geschieht auf diesen Seiten zufällig. NICHTS.

Der Held Haberbosch kann übrigens ein Lied davon singen, ich meine vom dummen Zufall, und tut es zusammen mit einer ungeheuer einflussreichen Schönheit. (Sie wissen, wie Sie sich diesen wahnsinnig facettenreichen Text sofort unter den Nagel reißen können.)

Am allerwenigsten sind wir Datenkraken wie etwa die Deutsch Post, welche Ihre Daten ohne Zustimmung für Wahlkampfzwecke an eben jene Parteien verkauft, die uns mit der dsgvo beglückt haben. Damit hat man es zu tun.

Halten wir fest: Keine Firma.

Verurteilt uns die Justiz also irgendwann zu 50 Millionen Strafe, ich glaube, das ist der Einstiegspreis dafür, dass wir Ihre Telefonnummer in unser Adressbuch eintragen, wenn sie uns also verdonnert, müssen wir zu hundert Prozent passen - es sei denn . . .

Gibt es einen Ausweg?

Ja, den gibt es! Und zwar dann, wenn diese nämlichen Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer nachgereichten Präambel zur dsgvo alle deutschen Haushalte verpflichten, unsere Bücher zu kaufen. Gerne auch einmal pro Quartal. Da lachen selbst die Advokaten, schon klar, aber Hand aufs Herz, ihr Helden, wäre es nicht tausendmal nützlicher (und billiger), als jedes Mal die GEZ-Steuer abzudrücken, die nach Ansicht anderer Advokaten gar keine Steuer sein soll?

Warum zahlen wir dann überhaupt?

Oder andersrum: Auch der Preis unserer Bücher ist keine Steuer, warum also bestellen die begnadeten Richter nicht? Wo ist da die Logik? Sollten sie in ihren roten Roben nicht als leuchtende Exempel voranschreiten?

Und was bekommt man für die GEZ-Steuer? Kaum mehr als nichts, rechnet man den Würgreiz nicht dazu. Oder sehen Sie das genauso? Tausend Programme, erstaunlich oft ohne Substanz, dafür acht Milliarden jedes Jahr ohne Kontrolle der Mittelverwendung. (Alles in Parteienhand!)

Keinen Pfifferling würde man freiwillig dafür geben. Vor allem, wenn es fast für umme richtig gute Bücher gibt. Sie wissen, was gemeint ist: Bücher, die zugleich Dauerlutscher sind.

Haben Sie beispielsweise gewusst, wie attraktive Tänzerinnen auf dem internationalen Parkett ihre Bereitschaft signalisieren? Na also, sag ich doch, Sie brauchen Nachhilfe in allen Fächern:

Die Philosophie der Besuchs-Situation

Achter Paragraph: Machtanbeter

Unsere EU-Funktionäre, um darauf zurück zu kommen, belohnen große Datenkraken mit einem eher symbolischen Steuersatz ähnlich dem, mit dem sie sich selbst beglücken, formal jedenfalls, obwohl sie auch den wieder konterkarieren, weil ihre "steuerfreien Zulagen" ein vielfaches davon ausmachen.

Andere "Vergünstigungen" noch gar nicht gerechnet.

Haberbosch, ein Spötter vor dem Herrn, behauptet, es sei von Experten für Experten gemacht und die beste bis dato bekannte Methode, netto mehr als brutto zu verdienen.

Damit hat man es also zu tun, während der Bürger im Idealfall mehr als hundert Prozent zahlen soll. Astrid Lindgren, ebenfalls mit der Produktion von frechen Texten befasst, falls Sie sich erinnern, hat es den regierenden schwedischen Sozialisten damals haarklein auseinandergesetzt.

Die sollen sich sich sehr gewundert haben, dass sie es wagte, waren aber relativ machtlos gegen die Nationalheldin. Sie argumentierten mit wüsten Beschimpfungen, ein modus operandi, der sich in Merkel-Deutschland seuchenartig ausbreitet.

Haberbosch geht übrigens einen anderen Weg.

Er arbeitet mit Gegensatzpaaren, die man so nicht unbedingt auf dem Schirm hat, und verwendet sie als Analysetools.

Liebe etwa kontrastiert er nicht mit Hass, was entsetzlich banal wäre, sondern mit Macht, und da haben Sie das Tool. Wer auf persönliche Macht aus ist, braucht schon sehr bald bösartige und widerliche Zurüstungen, um nicht selbst unter die Räder zu kommen und im eigenen Dreck zu ersticken. Probieren Sie es aus.

Am Anfang wirken Sie vielleicht nur kalt, schlau und würdelos, bald hinterhältig und verkommen, schließlich unmenschlich und bösartig. Es nimmt nie ein gutes Ende, immer läuft dasselbe Drama ab.

Und aufgepasst: Es geht hier nicht um Shakespeare-Dramen. Lesen Sie doch, wenn es Ihnen gefällt, einen kleinen, hochaktuellen Text über die Maslerade des Bösen.

Machtanbeter sind stets Psychopathen, nur das Stadium kann variieren, und in jedem Stadium muss man sie aufhalten. Früher oder später sind sie nicht mehr zurechnungsfähig.

Das Spiel mit der Macht kann die Besten korrumpieren, erst recht natürlich schlichte Gemüter.

Sollten wir die Lektion noch immer nicht gelernt haben? Ist es so, dass Deutschland eine überfällige, auf ihre Art ebenfalls zerstörerische Führungsfigur wieder nicht rechtzeitig in die Wüste schickt, wo sie hingehört?

Neunter Paragraph: Versuchsratten

Auch in modernen Gesellschaften ist die Tendenz zur fortschreitenden Zentralisierung der Macht das größte Übel, obwohl man im Prinzip wissen könnte, dass die Macht, um nicht zum Fluch zu werden, auf möglichst viele Schultern verteilt werden muss, und dass sie jederzeit brutalstmöglicher Kontrolle bedarf.

Institutionelle Machtkonzentrationen enden vielleicht nicht zwangsläufig, erfahrungsgemäß aber fast immer im Bösen.

Der EU wird ein eklatantes Demokratiedefizit nachgesagt. Tatsache ist aber, dass sie sich heute bereits der Kontrolle entziehen kann, zumal die Systemmedien sich im Zustand absoluter Verwahrlosung befinden, wie Peter Sloterdijk formulierte. In der Folge werden bösartige Monster hervorgebracht wie beispielsweise das dsgvo.

Machtkonzentration bei supranationalen Einrichtungen, darauf läuft die Sache hinaus.

Und der Kontrollverlust ist da kein Betriebsunfall, sondern systembedingt. Das sogenannte Demokratiedefizit wird deshalb auch niemals behoben, es ist unmöglich. Selbst Volksabstimmungen, die auf nationaler Ebene ja gelegentlich vorkamen, werden in einem solchen System zur Farce und ändern nichts.

Das haben wir oft genug gesehen.

Im äußersten Fall lässt man die Abstimmung so oft wiederholen, bis das Ergebnis stimmt. Minuten nach Auszählung der Stimmen fordern die ersten Hinterbänkler (als Versuchsratten) einen neuen Urnengang.

Zehnter Paragraph: Früchte im schweigenden Wald

Was das betrifft, können Sie auch mit Haberboschs anderem Tool spielen, dem Gegensatz von Zufall und Absicht.

Während das inszenierte Getöse von Datenschutz handelt, (einige beteiligte Grünschnäbel in ihrer unendlichen Einfalt mögen sogar glauben, dass es darum ging), wird dieses bösartige Ungeheuer, das so gut wie alle geltenden Rechtsgrundsätze aushebelt, (Beweislastumkehr etc), es wird auf Bürger losgelassen mit dem Ergebnis, dass ausnahmslos jeder irgendwie schuldig, nur aktuell vielleicht noch nicht verurteilt ist.

Eine feine Sache für Despoten, aber auch für Jubel-Europäer, will mir scheinen.

Die Aasgeier der Abmahnindustrie kreisen über der Hemisphäre. Wer schützt den Bürger vor dieser Plage? Schweigen im Walde.

Schon gut, schon gut, ich weiß, was Sie sagen wollen: Es wäre ein konstruktiver Beitrag, und damit hat man Mühe. Wo Kaputtmachen doch so einfach ist!

Aber nehmen Sie jetzt Haberboschs anderes Tool.

Haben Sie den Schutz und die Stärkung der Rechtsposition des Bürgers im Sinn, ist es absolut ausgeschlossen, dass zufällig ein derartig bösartiges Monster hervorkriecht. Ganz egal, was Sie behaupten mögen, es ist Absicht.

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. (Matthäus 7.16)

Vielleicht lohnt es sich doch auch für Sie, sich gelegentlich mit Haberbosch zu befassen. Es gibt ungeheuer viele Zugänge zu diesem Text, hier ist ein völlig anderer:

"Das lieblichste Bandido, das mein Auge je gesehn." (Luis Frutos)

Irgendwo in den unendlichen Weiten dieses Textes gibt es jene Stelle, an der die einflussreiche Schönheit, siehe oben, zwischen mehreren saftigen Küsse folgende Vermutung fallen lässt:

"Ich glaube, dass (...) wir bald ein globales, irrationales Jakobinertum mit dressierten Bürgern bekommen."

Elfter Paragraph: Fließende Übergänge

Die französischen Jakobiner, Sie erinnern sich vielleicht, sorgten mit großem Eifer dafür, dass etwas, das als Revolution begann, in flächendeckendem Staatsterror endete, sodass jeder jederzeit unter die Guillotine kommen konnte.

Ich meinerseits fürchte, dass der blauäugig salbadernde Inter- und Supranationalismus unserer Tage in die gleiche Richtung zielt.

Ist das der Ablauf:

Verwahrlosung weiter Teile der Presse und anderer Medien, aber auch der Parlamente; Machtkonzentration, Kontrollverlust und Zensur; Rechtlosigkeit durch bösartige Tools und Rundum-Überwachung; dann Totalitarismus und blutiges Finale?

Ich weiß es nicht, aber eines scheint mir sicher: Was wir in Europa sehen, ist kein Zufall. Es ist das alte Spiel.

Mag sein, dass das theoretisch klingt, jedenfalls ist es richtig hergeleitet.

Lesen Sie dazu, wenn es Ihnen gefällt, einen kleinen Text der Revolutionärin beider Systeme, Vera Lengsfeld (CDU), in dem sie die Vermutung äußert, dass wir uns in der gefährlichen Situation einer Konterrevolution befinden. Sehr empfehlenswert!

Sie sagt dort sinngemäß unter anderem, dass die friedliche Revolution von 1989 bei den Mächtigen im Westen die klassische, tiefsitzende Urangst vor freien, mündigen Bürgern hervorrief, die dann zu den reaktionär-restaurativen Tendenzen führte, die wir jetzt beklagen.

Besonders spannend an der aktuellen Variante ist für mich die Tatsache, dass statt einer okkulten Polit-Sekte dieses Mal weitgehend verblödete West-Linke dazu abgerichtet werden, bürgerliche Grundfreiheiten in den Kot zu ziehen.

Es ist ein genialer Dressurakt, die perfekte Manipulation. Seht doch nur: Das illustre Häufchen des linken Biedersinns und Gefühlsdusels fällt auf einen Streich um.

Die bunten Vögel sind so in ihrer gefühlten Rechtschaffenheit gefangen/ dass sie heute Fallen bauen, in denen sie morgen hangen. Pardon für den kleinen Rap.

Ähnlich ging's seinerzeit dem armen, glühenden Stalin-Verehrer, der das Porträt des Großschlächters mit einem Nagel an seiner Tür befestigte. Fehlte zum Todesurteil respektive Arbeitslager nur noch ein Denunziant, der behauptete, sein Nachbar habe dem Genossen Vorsitzenden auf dem Foto einen Nagel in den Kopf geschlagen.

Gehört wohl auch zum ewigen Arsenal linker Verblödung, ein Heer von Denunzianten zu hätscheln. Heute nutzen sie allerdings das Internet bzw. "soziale" Medien und werden von der AAS-Stiftung organisiert, die ihrerseits über spezialdemokratische Kanäle wieder Steuergelder abgreift.

Diejenigen aus dem linken Spektrum, die sich der kolossalen Verblödung entziehen (wie der bescheidene Verfasser), werden diffamiert und zum Abschuss freigegeben, eine verblüffende Übereinstimmung mit dem Verhalten Rechtgläubiger, die für Apostasie die Todesstrafe verhängen.

Kleine Plappermäulchen, die von nichts wissen und nichts mehr haben, an das man appellieren könnte, rücken nach. Beste Voraussetzungen dafür, dass aus der anfänglichen Manipulation ein Prozess der ansteckenden Massenverblödung entsteht. Oder haben wir das bereits?

Ist im Übrigen nicht für umme zu haben. Allein George Soros hat (gemäß CNN) 18 Milliarden Dollar in die Verdummungsnummer investiert.

Hier nochmal zum Mitschreiben: Niemand sonst dürfte es wagen, die unverzichtbaren Errungenschaften bürgerlicher Emanzipation zu demontieren, ihre einstigen Verfechter aus dem linken Spektrum, verblödet im Wohlstand, musste man dafür ködern. Ausgerechnet sie müssen herhalten und werden von Dompteuren am Nasenring durch die Manege gezogen.

Trotzdem meine Frage, Kinder, Hand aufs Herz: Ist das der Tiefpunkt, oder kommt es bald noch doller?

Im Schlepptau des Auftriebs übrigens etliche hirntoten Überbleibsel aus den Stasi- und SED-Apparaten. Sehnen sie sich nach dem Schießbefehl für Andersdenkende?

Die Drecksarbeit auf den Straßen machen bis dahin dressierte Antifanten, die aus SPD-Ministerien Stütze bekommen.

Erinnern Sie sich noch, wie in allen Kanälen SPD-ler auftauchten und jaulten, als Kristina Schröder, von 2009 bis 2013 Familienministerin, begann, die lauen Zuwendungen zu hinterfragen? Heute beträgt dieser sachfremde Haushaltsposten, der spezialdemokratische Positionen in die Familien tragen soll, stolze 100 Millionen. Alle Jahre wieder.

Insbesondere deutsche Antifanten geben durch selbstbefriedigende Auftritte vor Publikum einen kleinen Vorgeschmack auf den dressierten Bürger, der kommen soll.

Auf ein fast beliebiges Signal hin schlagen sie blindwütig los. Wofür oder wogegen, ist einerlei, man grölt im Chor nach Maßgabe des jeweiligen Dompteurs. Dafür oder dagegen ist einerlei, niemand ist in der Lage, einen vernünftigen Gedanken vorzutragen.

Wäre auch nur etwas Verstand im Spiel, würden die Aktivisten sich irgendwo anketten, damit der politische Gegner Parteitage abhalten kann, um ein Beispiel zu nennen. Habe ich da etwas verpasst? Oder zeigt die Tatsache, dass ein solches Manifest heute absolut ausgeschlossen ist, wie leicht die Leute zu dressieren sind?

Diese irrationale, ferngesteuerte, gegen Stütze zu buchende und durch banale Signallaute initiierbare Orgie zeigt das ganze Ausmaß der Verwahrlosung unserer Verhältnisse nach zwölf Jahren Merkel-GroKo.

Möglicherweise ebenfalls dressierte Medienmacher werden unterdessen nicht müde, Beifall zu klatschen.

Sie finden den Text der großartigen Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld übrigens hier:

Genug ist genug!

Die besten Dompteure arbeiten erfahrungsgemäß mit religiöser Konnotation. Und unsere bunten, oft sträflich naiven Queeries werden unter den ersten sein, die ins Visier geraten, sobald die Vorbeter sich stark genug fühlen, die nächste Stufe zu zünden.

Die Rechtgläubigen werden behaupten, nach religiöser Vorschrift und im göttlichen Auftrag zu handeln - oder haben wir das jetzt schon in den täglichen Einzelfällen? Und zwar mit Ansage?

Nichts daran kann überraschen. Erstaunlich nur die unendliche Einfalt einer quietschfidelen Allianz aus verblödeten Westlinken und traumwandelnden Pseudo-Emanzen, die weder von religösem noch von ideologischem Fanatismus im Geringsten etwas verstehen.

Es sind aber zwei Seiten derselben Medaille, die in erster Linie der Machtentfaltung dienen, jeweils mit fließenden Übergängen zum handfesten Wahnsinn.

Apropos: Haben diese Traumtänzerinnen am Weißbuch der Rechtgläubigen mitgewirkt, das die richtige Art, seine Frau(en) zu schlagen, zum Inhalt hat?

Liefen sie Sturm dagegen, und ich habe nur nichts mitgekriegt? (Von einem nie nachlassenden Orkan weiblich-emanzipatorischer Entrüstung?!)

Oder wollen sie selber auch geschlagen werden? Falls ja, grundsätzlich oder nur von Rechtgläubigen? Nach Weißbuch oder Freestyle?

Oder haben ihre Hauspostillen schlicht vergessen, über diese und andere gotteslästerliche Bräuche zu informieren?

Zwölfter Paragraph: Das Gegenteil von Intelligenz

Mittendrin in all den Tumulten ein Hosenanzug, der in den genannten DDR-Apparaten, (wo es dann plötzlich keine Laufstege mehr gab), geschneidert wurde und jetzt mit Armen und Beinchen zappelt, um etwas zu sagen, ach, aber dann gelingt es wieder nicht.

In all der Zeit kein einziges vernünftiges Wort.

Ganz anders übrigens die kleine Anne Senft, die in der Aula ihrer Schule eine der besten Reden dieses Jahrhunderts hielt. (Doch. soviel kann man jetzt schon sagen!)

Manche halten ihn ja für schlau, den Anzug, weil er nach und nach alles von Format weggebissen hat, alles, was eine Gefahr für eigene Machtansprüche gewesen wäre. Ergebnis: Infantilität als Regierungsform.

Seine Leistung, lesen wir in britischen Zeitungen, beschränke sich darauf, im Amt zu bleiben.

Hier auf dem Kontinent hinterlässt er zusätzlich den Eindruck, im Tagesgeschäft mit exakt zwei, abwechselnd performenden Verhaltensmustern auszukommen, Halsstarrigkeit nämlich auf der einen, Rückgratlosigkeit auf der andern Seite, und dass es ihm trotz dieses bescheidenen Mitteleinsatzes nahezu immer gelingt, das Falsche zu tun.

Dieser letzte Satz bemüht sich um britisches Understatement.

Aber seht doch nur: Schlauheit ist das Gegenteil von Intelligenz. (Haberbosch)

Intelligent wäre gewesen, sich (statt mit Jasagern) mit den Besten zu umgeben und überdurchschnittlich fähige Minister und Mitarbeiter zu berufen, um in jeder Situation eine Lösung zu finden. Vor allem dann, wenn man selbst von Tuten und Blasen keine Ahnung hat.

Der Hosenanzug selbst mit seiner archaischen Schläue und Verschlagenheit ist definitiv die schlimmstmögliche Option selbst für banale Probleme. Inzwischen sind sie allerdings gewaltig, die Probleme in diesem Land, und nach Ansicht vieler Beobachter wahnsinnig gefährlich.

Der Anzug aber zappelt mit Armen und Beinchen und trifft folgenschwere Fehlentscheidungen in Serie: unbelehrbar, selbstherrlich, machtbesessen.

Oder spielt und zappelt er bei den Antideutschen? Bei einer Polit-Sekte? Genießt er Narrenfreiheit?

Gibt es eine Sprungfeder, und jemand steckt von Zeit zu Zeit einen Schlüssel in den Mechanismus, um sie zu spannen? Oder hat er einen Knopf im Ohr?

Sind Medikamente im Spiel? Ein Führungsoffizier? Kommen die entscheidenden Suggestionen von den Clowns In America? (Schlapphüte als Modemacher!) Oder von den Leuten der Atlantikbrücke, die im Wohnblock des Hosenanzugs mehrere Etagen belegen sollen? (Sehr praktisch. Flache Hierarchien - kurze Befehlswege. Würde m. E. auch den Kadavergehorsam erklären, mit dem einschlägige Presseorgane und ÖR-Kanäle jenen typischen Odem verklären, der dem Kopf unserer Regierung entströmt.)

Sollen wir ihn an den Früchten seiner Politik erkennen, diesen gewachsenen Hosenanzug, und mitsamt den Wurzeln ausreißen, wie die Bibel empfiehlt?

Wenn seine Politik die Antwort ist, was war dann die Frage? Etwa die folgende:

Wie bringt man pro Zeiteinheit möglichst viel Verwüstung über ein Land?

Hat man mit einem neuen Typ von Trümmerfrau zu tun, die sich der Herausforderung stellt: Wie zerstört man möglichst schnell möglichst viel - urbi et orbi?

Fragen über Fragen. Oder stellen Sie sich vor, ein Brutus wagt sich hervor und schießt den Hosenanzug kurzerhand auf den Mond: Ich müsste alles umschreiben!

Vorher aber ein Szenenwechsel, damit Sie noch besser verstehen, was gespielt wird.

Dreizehnter Paragraph: Apfeldiskriminierung

Lesen Sie unter dem folgenden Link, vorausgesetzt, dass es Ihnen gefällt, die Ansichten eines Informatikers zum Thema Weltbürgertum, geschrieben aus Anlass einer Zirkusveranstaltung am Deutschen Theater Berlin, um vielleicht zu sehen,

Wie die Verblödung einer neulinken Truppe in die Manege und unters Volk kam.

Nicht wahr, dieser Blogger schreibt frisch von der Leber weg und trifft es doch? Eine Gabe, die nicht jeder hat. Versteht er tatsächlich auch von Informatik etwas, sollte ich ihm die kleine Senft ans Herz legen, damit er die Primzahlen auch noch versteht, ich bin allerdings skeptisch. Die Informatik ist in Deutschland auf den absteigenden Ast, unsere Polit-Clowns, was immer sie verlautbaren mögen, fahren das Bildungsniveau nach unten.

Vielleicht surft er ja von sich aus mal hier vorbei, unser Informatiker? Er könnte nämlich Analysetools auf seinen Seiten verwenden und herausfinden, dass etwa zehn Millionen Surfer den Link zu ihm hier klicken, weil ich so schön vorgearbeitet habe.

Der größte Prozentsatz dieser Millionen besteht wahrscheinlich aus Advokaten - vielleicht geben seine Tools auch darüber Auskunft - die dankbar sind für den Welt-Advokatentag, den wir propagieren, und dafür, dass sie statt trockener Gesetzestexte endlich mal etwas Prickelndes zu lesen kriegen.

Wie gesagt, Haberbosch ist erotisch wertvoll, aber auch seine Ausführungen zur Schuldfähigkeit des Menschengeswchlechts sollten den Geschmack dieser Helden treffen. Ganz zu schweigen vom Plädoyer der Julierin, das in die Justizgeschichte eingehen dürfte.

Davon handeln wir später. Und natürlich von Haberboschs Tagträumen und der einzigartigen Gabe, unter Tücher und Hüllen zu blicken, wenn es der Mühe wert ist, wie er sich ausdrückt.

"Ist wie bei der Apfeldiskriminierung, diese Gottesgabe", schreibt er seiner Süßen. "Wenn ich Äpfelchen sehe, erkenne ich intuitiv, dieses oder jenes schmeckt mir, und in die andern Sorten beiß ich gar nicht erst hinein."

Manche Leser hauen sich an dieser Stelle (S. 366) auf den Schenkel, manche sind hilflos und wissen nicht, was es bedeutet. Wieder andere fühlen sich überfordert, denn Haberbosch redet wie ein Wasserfall.

Wollen Sie gar nicht wissen, zu welcher Sorte Sie gehören?

Das Zitat betrifft im Übrigen die absolute Ausnahmeerscheinung einer Schönheit mit Haaren auf den Zähnen, eine Laune der Natur, und fällt im Hypersupermarkt von Moulins, Frankreich:

"Die Abteilung für Damenwäsche groß wie das Mittelschiff einer Kathedrale."

Haberbosch selber, der ein wenig prüde ist, gerät an heiligen Orten spontan in den Zustand des Lobpreisens, wie er's bezeichnet. Bitte überprüfen Sie das!

Vierzehnter Paragraph: Fußpilz zu verkaufen

Doch nun fix zurück zur glorreichen EU und zum Datenschutz.

Das Speicherproblem, von dem die Rede war, ist doch zäher als gedacht. Sie werden sich leider noch ein paar Minuten gedulden müssen. Ich kann Ihnen aber versichern, dass in der Zwischenzeit kein Missbrauch welcher Art auch immer begangen wird, es fallen ja überhaupt keine Daten an.

Manchmal spiele ich trotzdem mit dem Gedanken, die Analysetools der einschlägigen Anbieter zu nutzen, um zu sehen, wie oft Sie alle, die hier lesen, (sechs Millionen Advokaten und vier Millionen aus anderen Berufsgruppen), als IPs die Links klicken und auf der Verkaufsseite des Verlags landen.

Das wäre möglich und legal, obwohl unsere Seiten nicht dafür optimiert sind, weil wir lieber vor uns hinträumen. (Sie haben sicher gemerkt, dass da einiges eher provisorisch angelegt und technisch nicht ganz aktuell ist. Wir sind Laien, vielleicht Gaukler, aber hey: Was wäre ein www ohne Paradiesvögel? Wer würde da noch surfen?)

Ganz anders die genannten Dienstleister, das sind Profis.

Die behaupten, den Traffic jeder beliebigen Website, die im Netz steht, registrieren zu können und bietet die Ergebnisse zum Kauf an. Auf diese Weise können Sie (theoretisch) beispielsweise Ihre Konkurrenten beobachten und sich entsprechend positionieren.

Oder Sie schauen sich die Besucherzahlen und die Zusammensetzung der Besucher (. . .) einer Seite an, auf der Sie Werbung schalten möchten. Wollen Sie also Fußpilz verkaufen, werben Sie nicht auf einer Seite, die zu neunzig Prozent von Beinamputierten besucht wird, klare Sache.

Analysetools gelten heute als unverzichtbare Marketing-Instrumente, und es ist durchaus erstaunlich, was die (teilweise) leisten. Ich vermute allerdings, dass viele Anbieter mit ihren Fähigkeiten blenden und dass die Qualität der Ergebnisse, abhängig vom verwendeten Verfahren, sehr durchwachsen ist.

Auch Google hat seine Bots natürlich im Dauereinsatz und besucht in definierten Intervallen nahezu alle Seiten von Interesse, und zwar immer wieder, um Änderungen aufzuzeichnen. Als Webmaster, der mit der Krake arbeiten will, muss man sich dadurch legitimieren, dass man einen kleinen, unsichtbaren, individuellen Code, den Google schickt, auf der Eingangsseite platziert. Die Bots registrieren dann tatsächlich jeden Aufruf der URL und analysieren die Besucher nach Strich und Faden, dort aber anonym.

Etwas Ähnliches geschieht mit jedem User, der sich im Netz tummelt, und die großen Kraken sind durchaus in der Lage, diese Rohdaten bei Bedarf zu personalisieren. Würde sonst ja überhaupt keinen Spaß machen. Es ist nicht ganz einfach, aber doch möglich, bei Google die volle Ladung der über Sie gespeicherten Daten zu erhalten; Sie würden aus dem Staunen nicht herauskommen.

Muss man mit den eingesammelten Daten einfach Geld machen, um den Wahnsinns-Strafen der EU zu entgehen? Viel Geld? Wahnsinnig viel Geld? Wahrscheinlich.

Natürlich hört das niemals auf. Polit-Clowns nennen es trotzdem Datenschutz. Man schützt die Daten der großen Kraken vor Restriktionen. Der Rubel muss rollen, und ohne Marketing läuft ja nichts.

Zum wiederholten Mal, Herrschaften: Nein, Sie können auf diesen Seiten keine Werbung schalten, obwohl die zehn Millionen Besucher, die hier ständig surfen, weil prickelnde Analysen und erotisch wertvolle Lesetipps gegeben werden, zu den klügsten und zahlungskräftigsten überhaupt gehören.

Die Bücher haben wir selbst eingestellt, der Verlag zahlt keinen Pfennig dafür. Wollen Sie selber von unseren Einfällen profitieren, nutzen Sie auf Ihren eigenen Seiten möglichst oft diesen Link:

Ja, ich will!

Fünfzehnter Paragraph: Eine Faustregel

Mit dem Link wird Ihr eigener Traffic durch die Decke gehen, die großen Website-Traffic-Überwacher haben das immer wieder bestätigt.

Ich denke, Sie verstehen jetzt auch, weshalb wir mit unseren Texten so viele Preise und Auszeichnungen abräumen. Ganz aktuell übrigens auch "für den schönsten Datenschutz im Land", ich denke, Sie haben davon gehört.

Hätten wir diese einzigartigen Fähigkeiten nicht, müssten wir im Europäischen Parlament Gesetzestexte verfassen, pfui Deibel auch. Andererseits scheint die dsgvo und die geplante Eidechsen-Verordnung (Volumen bis dato 1,8 Gigabite) auf eine Art, die sich über das Riechorgan mitteilt, durchaus einzig zu sein im weiten Erdenrund.

Diejenigen aber, die so schön von Datenschutz tönen, tun offenbar alles, wirklich alles, um den Datenverkehr zentral und im großen Stil zu überwachen oder überwachen zu lassen.

Selbst vorsichtige Versuche der Anonymisierung unserer Aktivitäten im Netz werden auf Teufel komm raus bekämpft. Als ob es ein Verbrechen wäre. Dabei ist, um ein Beispiel zu nennen, die Anonymität ein unverzichtbarer Bestandteil freier Wahlen!

Und davon sollten wir noch plaudern, falls es Ihnen gefällt. Das gehört zwingend in die Präambel einer Datenschutzerklärung.

Wären Sie als mündige Bürger in der Lage, Ihre IP beim Surfen ohne Einbuße an Performance zu verbergen oder jedes Mal zu wechseln, um wieder ein Beispiel zu nennen, wären die meisten Probleme, mit denen wir uns in diesem Kapitel abquälen, gar nicht enstanden.

Die rebellischen Sachsen der TU Dresden, wie könnte es anders sein, bieten dafür längst Lösungen. Nachfolgend der Beweis, Testen Sie auf der verlinkten Seite am Besten gleich Ihre eigenen Browsereinstellungen:

Anonymity is not a crime

Warum bietet die EU in Brüssel solche Lösungen nicht von sich aus an, um unsere Daten zu schützen? Sie bräuchte noch nicht einmal Gesetze dazu erlassen. Und es wäre nur der Anfang, man könnte noch viel mehr tun.

Aber freuen Sie sich nicht zu früh, denn tatsächlich geht genau das natürlich nicht. Das eigentliche Ziel ist bekanntlich die Totalüberwachung, die Stück für Stück eingeschlichen wird.

Deshalb, sobald genügend User von den Methoden der TU Dresden Gebrauch machen oder zu laut darüber reden, erlässt die glorreiche EU Gesetze, da bin ich ziemlich sicher, die den großen Kraken erlauben, wegen nicht gelieferter Daten auf Umsatzentschädigung zu klagen. (Fünfzig Millionen sind da nichts.) Sah nicht TTIP genau das vor?

Obwohl dieses Abkommen auf Eis gelegt werden musste, fehlt es nie an Argumenten gegen die Anonymität im Netz. Was halten Sie beispielsweise von Terrorgefahr?

Diese Keule wird immer gern geschwungen, obwohl die Frage, ob der Terror von unseren zuständigen Behörden eher betreut als bekämpft wird, längst nicht entschieden ist.

Was immer man sagen mag, historisch betrachtet arbeiten die Mächtigen fast immer gegen den mündigen Bürger, und wenn sie verkünden, mit neuen Gesetzen seine Rechte zu stärken, brennt meistens die Hütte. Ich glaube, dass in etwa 90% aller Fälle das exakte Gegenteil dessen, was sie verkünden, der Wahrheit am nächsten kommt. (Meine kleine Faustregel zum Umgang mit Schlaubergern.)

Wollten sie uns mit der dsgvo also vor irgendetwas schützen, wie behauptet wird? Nun, sie geben uns den Aasgeiern der Abmahnindustrien zum Fraß. Sie sanktionieren garantierte Bürgerrechte und installieren die permanente Rechtsunsicherheit. Sie öffnen Willkürakten Tür und Tor. Und und und. Vielen Dank auch für diesen Schutz!

Darüber hinaus wird die Entdigitalisierung erzwungen, obwohl offiziell die Digitalisierung verstärkt vorangetrieben wird. Dieser spezielle Punkt dürfte allerdings weniger auf Schläue als auf Dummheit in ihrer selbstgefälligsten Erscheinungsform zurückgehen, ich meine die politische.

Sechszehnter Paragraph: Gefährlicher Dünnpfiff

Damit zurück zum Terror.

Während in den USA die Antifa als terroristische Vereinigung gilt, schwimmt sie in Merkel-Deutschland auf Wogen medialer Sympathie. Ist andererseits aber kein Wunder, da hier selbst IS-Schlächter volle Freizügigkeit genießen, d.h. Vollversorgung, Rundumbetreuung, lebenslange Rente und Kuscheljustiz. Ihre Zahl ist Legion, schätze ich, Genaues weiß man aber nicht. Man darf ja nicht mal fragen.

Unterdessen muss eine Oma, die ihr Knöllchen oder die GEZ-Steuer nicht zahlen kann, unbedingt die ganze Härte des Gesetzes (Merkel) zu spüren kriegen und in den Knast, da sind sich alle Parteien seltsam einig. Nicht ausgeschlossen, dass sie vorher noch von Rechtgläubigen misshandelt und dann von verblödeten Richtern im Stich gelassen und verhöhnt wird.

Tatsächlich werden im Land des Hosenanzugs grausamere Ereignisse, auch solche, die auf bestialische Gewalttaten zurückgehen, Tag für Tag als Einzelfälle bilanziert. Denn das ist das Wichtigste im verwahrlosten Umfeld der sog. Mainstream-Medien, die erstaunlich oft nur Dünnpfiff absetzen: Dass man die Dinge nicht beim Namen nennt.

Das wäre nämlich wieder Hate Speech oder so und geht gar nicht in Absurdistan.

Der abgesetzte Dünnpfiff, wenn ich das für unpolitische Surfer ergänzen darf, stinkt unterdessen zum Himmel. Einige junge Teufel, gnädige Frau, die aus Übermut neulich mal draufscheißen wollten, sollen tagelang gekotzt haben.

Siebzehnter Paragraph: Konstruktive Piraterie

Und nun zurück zu anderen Dämonen, denjenigen, die aus der dsgvo kommen. Es gibt noch immer keine Lösung unseres Speicherproblems, wir müssen Abstriche machen an den 62,7 MB, die wir eigentlich brauchen, um uns vor den Aasgeiern der EU halbwegs zu schützen.

Die Datenschutzerklärung im Einzelnen.

Es folgt also unser Datenschutzerklärungs-Extrakt, den Experten für uns erstellt haben. Bitte unbedingt auswendig lernen! Die 62,7 MB sind zunächst vom Tisch.

Es hat sich nämlich bestätigt, dass wir überhaupt keine Daten erheben, denn dieses alles interessiert uns nicht: Ihre E-Mail-Adresse; Ihr Profil in Sozial-Plattformen welcher Art sie auch seien; Ihre Telefon- oder Handynummer; die Adresse; Ihr Geburtsdatum; Ihr Alter; das Gechlecht; die Kreditkarten-Nummer; die Pausbäckchen Ihrer Kinder; Ihre Interessen, Vorlieben und Bekanntschaften oder der Familienstand - kurz:

All die Daten, die Sie auf anderen Seiten preisgeben müssen oder gerne mitteilen, hier sind sie obsolet, unerwünscht, überflüssig und unbrauchbar. Ich würde nicht mal hinschauen, hätte ich Ihre Kontodaten. Niemand würde das tun - jedenfalls bei uns im Dorf. Ob wir Sie kennen oder nicht, spielt dabei keine Rolle. (Wollten Sie eben das Lied von der Anonymität der Großstadt anstimmen? Erwischt!)

Wir sind unabhängig davon absolut sicher, dass Sie (als Leser dieser Mitteilungen) zu den großartigsten Zeitgenossen gehören, die man sich wünschen kann. Bitte behelligen Sie uns trotzdem nicht mit Details, es würde unser Verhältnis unnötig komplizieren.

Wir beobachten auch nicht Ihr Surf-Verhalten auf dieser Seite. Wir wissen nicht, wie oft Sie kommen, woher Sie kommen, wie lange Sie bleiben, was Sie runterladen, welche Dokumente Sie anschauen - nichts.

Weil uns all das am Hut vorbeigeht, verwenden wir auch keine Cookies. Wir binden keine Analysetools oder Marketing-Instrumente ein, da wir mit dem Auftritt wie auch immer kein Geld scheffeln.

Hier einige Namen. Google Analytics: Fehlanzeige! Motomo: Fehlanzeige! Adobe Analytics: Fehlanzeige! WiredMinds: Fehlanzeige! Skalierbare Messverfahren: Fehlanzeige! Adobe Typekits: Fehlanzeige! GoogleFonts: Fehlanzeige! Adwords: Fehlanzeige! Und so weiter und so fort: Immer nur Fehlanzeige, zu erkennen auch an der Geschwiondigkeit, mit der unsere Seiten aufbauen. Mir einem guten Browser dauert es nur Bruchteile von Sekunden.

Das ist Lebensqualität!

Sollten wir eines oder mehrere dieser oder auch andere Tools irgendwann einsetzen, weisen wir in der DS darauf hin und beschreiben exakt, um was es sich handelt. Denn das tut trotz DS natürlich sonst niemand. Es gibt in unserem Informatik- und Bildungs-fernen Land wahrscheinlich keine fünf Leute, die das auf gut Deutsch erklären könnten.

Wir holen, falls nötig, vorher auch gern Ihre Zustimmung ein. Haben wir einen Deal?

Und wann machen wir gemeinsame Jagd auf Staats-Trojaner?

Dahin muss es kommen, dass jeder Server, der eine solche Mine legt, statt der begehrten Daten ein kleines, perfekt getarntes Programm zurückbekommt, das auf dem gierig saugenden Amts-Rechner die unwiderrufliche Selbstzerstörung einleitet. Oder sehen Sie's genauso?

Einziges Problem: Es gibt keine Informatiker in diesem Land, nur Hosenanzüge und Spezialdemokraten, die die Selbstzerstörung des Landes betreiben. (Immer mehr Geld fließt allerdings in Hochschul-Gender-Gaga.)

Und jetzt die Sensation!

Haben Sie den zuletzt verlinkten Text gelesen? Wunderbar. Anschließend sicher auch das Buch, um das es sich handelt, denn das ist die Basis des neuen Deals, den die Welt jetzt braucht.

Sie haben demnach die überwältigend einfachen Konstruktionsprinzipien verinnerlicht, die jene Gitterstruktur bauen, mit der man u.a. geheime Regierungskorrespondenz entschlüsseln kann.

Diese unendlich wertvolle Struktur, das wäre der Deal, bauen wir mit Hilfe der bösartigen Amtstrojaner und ähnlicher Angriffe auf, indem wir sie ins Konstruktive wenden.

Weil die Bildegesetze der Struktur geradezu unanständig einfach sind und nur wenige Zeilen Code erfordern, machen wir Folgendes.

Statt der Daten, die sie klauen wollen, schicken wir diesen Code und lassen ihn auf ihren Systemen ausführen bis zur Kapazitätsgrenze des angreifenden Systems. Dieses führt unseren Code aus und liefert unendlich wertvolle Strukturfragmente zurück, die wir in einer Datenbank zusammenführen.

Nach kurzer Zeit könnten wir, ohne eigene Rechnerkapazitäten zu binden, mit der Struktur Dimensionen erreichen, die einen Machtfaktor darstellen. Und zwar als Volkseigentum, falls der Ausdruck nicht verbrannt ist.

Wir könnten jeden neuen Schlüssel, den sie zum Schutz ihres Datenaustauschs einführen, im Handumdrehen kompromittieren.

Weil wir die Struktur hätten. Und sie würden diese für uns bauen, weil sie Trojaner geschickt haben. Ihre Server würden durch ein paar Zeilen Code etwas wirklich Konstruktives beitragen.

So wäre dann allen irgendwie geholfen, oder nicht? Und so lange würde es laufen, bis sie die Gelder locker machen, die nötig sind, um endlich bessere Verschlüsselungsverfahren zu entwickeln.

Schade nur, dass wir immer weniger Informatik haben und immer mehr hochsubventionierte Gender Studies, denen der Wille zur konstruktiven, werthaltigen Wissenschaft ein wenig zu fehlen scheint.

Beginnen Sie Ihr Studium am besten hier.

Achtzehnter Paragraph: Kalte Unendlichkeit

Nachdem wir einen Deal haben, unterstützen Sie bitte auch die folgende Petition:

50% Lesbenquote für alle EU-Institutionen!

Nur so kann man den Sumpf, in dem diese Einrichtungen modern, trockenlegen. (Bitte beachten: Wer nicht unterzeichnet, ist homophob, sexistisch und dunkel-braun.)

Im Übrigen weise ich darauf hin, dass noch längst nicht alle Aspekte, die in eine Präambel gehören, vorgetragen und erläutert wurden. Sie sollten täglich prüfen, was es Neues gibt und was ich umformuliert habe.

Nach wie vor gilt, dass die DS nur zusammen mit der Präambel wirksam ist, Sie müssen beide auswendig lernen, um auf dem Laufenden zu sein. Bitte beachten Sie auch unsere Änderungsvorbehalte. Kurzfassung: Der Text kann sich stündlich ändern, ähnlich wie die deutsche Steuergesetzgebung, allerdings nicht rückwirkend wie dort. Und wir werden möglichst zeitnah auf einschlägige Urteile oder Gesetzesänderungen reagieren.

Über allem gilt aber immer dieses: Dass überhaupt keine Daten erhoben werden, über die verhandelt werden könnte!

Es ist das Nichts aus Brechts Gedicht, das uns als letzter Gesellschafter hier gegenübersitzt. Die abgrundtiefe, kalte Unendlichkeit eines toten Universums eben, wie Brecht es sich damals vorstellte.

Neunzehnter Paragraph: Der große Pferdevergleich

Ich persönlich teile diese Ansicht nur in Bezug auf die dsgvo, nebenbei, bevor wir dieses Fass aber aufmachen, sollten Sie Haberbosch gelesen haben.

Wussten Sie, dass er neben all den Possen eine seriöse Erkenntnistheorie vorträgt? Doch, aber viele erkennen es nicht. Denn wenn er vorgibt, zu philosophieren, bringt er vermutlich zweideutige Sachen zur Sprache, und oft merkt man nichts wegen der scheinbar oder tatsächlich philosophisch klingenden Terminologie.

Schwärmt er dagegen von aparten Kleinigkeiten im Koffer einer seiner Lieblingsfrauen, reibt er Ihnen unter Umständen Teile seiner Erkenntnistheorie unter die Nase, und wieder merken Sie zunächst nichts wegen der prickelnden Details.

Das ist eben Haberbosch!

Und wie lautet die philosophische Frage?

Muss man prüde sein, um so zu schreiben?

Wollen Sie also promovieren, befassen Sie sich unbedingt zuerst mit Haberboschs Erkenntnistheorie. Und mit seinen Thesen zur Zeitstruktur des Bewusstseins.

Haben Sie nichts damit am Hut, so bekommen Sie als Entschädigung einen ersten Eindruck von der körperlich-sinnlichen Präsenz der erwiesenermaßen attraktivsten Tänzerinnen Europas. Ist das ein Wort?

Haberbosch ist einer der ganz Wenigen, der delikate Angelegenheiten behandelt wie exotische Früchte, und mit jenem heiligen Ernst, den man sonst Kindern nachsagt. Trotzdem auf Wirkung berechnet, (wie bei diesen Pflanzen auch), seine Süße liest ja (in New York) mit und soll mit den Früchten angelockt werden.

Wo immer Sie sich also aufhalten mögen, was immer Sie gerade treiben, es ist Ihr Buch. Ein echter Dauerlutscher, falls noch nicht erwähnt, gerade auch für Sie, gnädige Frau.

Denn exklusive Direktschaltungen zur Männermannschaftsdusche mit westafrikanischer Starbesetzung sind für Sie gratis bzw. inklusive. Ein übersinnlich-magischer Ort, nebenbei, an dem selbst Frauen, die Schecken reiten, zu Ehren kommen. Doch, doch, doch! Und andauernd Pferdevergleiche!

Sie sollten aber hellwach sein, der Text ist garantiert kein Lullaby.

Haberbosch sagt selbst, man müsse die geneigte Leserin rannehmen wie einen Ackergaul. Mit Philosophie eben und Erkenntnistheorie. Zwischendurch sorgt er für Erholungsphasen und beschreibt beispielsweise einen Fummel. Etwa den der schönen Luzie, (eine dieser bezaubernden Tänzerinnen), und ich zitiere:

"Ihr Haar, braun glänzend wie eine frisch aus der Schale gepellte Kastanie, fiel offen und glatt bis zu den Schultern, das Kleid türkis mit hellen Tupfen und dunkelblauen, überall hinführenden Schlangenlinien, die man zu gern langsam nachgezeichnet oder mit abgeleiteten Tangentensteigungen belegt hätte. Dünn wie Papier ansonsten und doch fest, vermutlich Seide." (S. 224)

Als Ingenieur befasst sich Haberbosch immer zuerst mit den technischen Aspekten einer Materie, Kurven und Steigungen haben es ihm angetan.

Eine Seite vorher behandelt er andere Schlangenlinien, insbesondere die Frage, ob der Kopf einer Warteschlange zur Selbsterkenntnis fähig ist.

Daher waren die glücklichen Linien auf Luzies Fummel und das resultierende Ziehen und Stoßen in seiner Brust streng logisch abgeleitet, von Haberboschs in New York eifersüchtig mitlesenden Geliebten jedenfalls nicht zu beanstanden. Oder sehn Sie's anders?

Verstehe. Warum promovieren Sie dann nicht?!

Unser Themenvorschlag: Luzie und die geheimnisvolle Reizübertragung im Licht der dsgvo, unter Berücksichtigung der Zugriffsrechte einer weit entfernten, äußerst kritischen, sehr mächtigen und wegen ihrer Verhörmethoden gefürchteten Beobachterin.

Hier also endlich, endlich der wahre, echte Link, Herrschaften, inkl. Geschenk zum Ausdrucken und Weiterschenken, bald vielleich sogar für 3D-Drucker:

Das Buch für alle Fälle

Und hier gleich noch eins. (Danken Sie mir später!)

Zwanzigster Paragraph: Angaben zum Innenleben

PS: Das Wichtigste zum Schluss.

Muss der Menschenrechtskatalog ergänzt werden, um die Bürger vor den unbegrenzten Möglichkeiten digitaler Überwachung. Beschnüffelung, Entwürdigung, Denunziation, Verleumdung, Ausbeutung usw. zu schützen? Ich denke schon.

Es ist allerhöchste Zeit, dass wir entsprechende Formulierungen finden. Das bedarf aber sorgfältiger Arbeit, die man unter keinen Umständen den üblichen Verdächtigen aus dem Heer der Polit-Clowns und Hosenanzüge überlassen kann.

Ansonsten würden neue, noch abartigere Monstergebilde auf uns zukommen.

Früher hatten die Leute einen Spruch: Könnten Wahler etwas ändern, müssten wir sie verbieten. Jetzt, wo das Internet die Komfortzone derselben Leute zu tangieren droht, wird tatsächlich auf Teufel komm raus verboten.

Wahrscheinlich befindet sich ein abscheuliches Kuriositätenkabinett solcher Biester bereits im Planungsstadium. Wir sollten davon ausgehen, dass so ziemlich alles, was in dem Bereich geplant ist, der Totalüberwachung Vorschub leisten wird. Totalüberwachung ist die große Utopie der Mächtigen. Und die gilt es eben zu verhindern.

Die Möglichkeit, auch nur daran zu denken, muss man ihnen nehmen. Beim nächsten Schritt in diese Richtung sollten sie vor Angst erstarren.

Lassen sich dazu Formulierungen finden?

"Da hat man schon ein wenig Mühe", wie Brecht seinerzeit formulierte.

"Schwere Kerkerhaft nicht unter dreißig Jahren für jeden Schritt in diese Richtung", so formuliert es die Tänzerin mit dem betupften Schlangenlinienkleid bei Haberbosch. Seine Frauenfiguren sind dermaßen brutal!

Überwachung braucht Personifizierung, und sei sie auch gefaked. Reden wir also über die Anonymität. Warten Sie mal!

Eben wird vom alljährlichen Schickeria-Auftrieb vor dem berühmten Bayreuther Hügel berichtet. Vorneweg wie immer Polit-Prominenz, Sie wissen schon, das heißt Absperrungen, Fahrzeugkonvois, Schnellfeuerwaffen, Reiterstaffel, the same procedure as every year.

Als ich das hörte, wurde ich von einem Einfall getroffen, Sie kennen das sicher.

"Ein Konzert", so dieser Geistesblitz, "zu dem Leute gehen, die ungefähr so viel Innenleben haben wie ein politischer Hosenanzug, (kleiner/gleich Null), ist eher nicht mein Ding, hey. Ich bevorzuge Beethoven."

Ende Zitat Geistesblitz.

Man kann die Dinge eben so und so formulieren.

21ster Paragraph: Anmut, Reiz und Schönheit

Haberbosch schwelgt regelrecht in Formulierungen, falls noch nicht erwähnt, und spielt damit, um seine Geliebte nach Hause zu locken.

Sie dagegen hat am Strumpfband oder in einem entsprechenden Halfter vermutlich einen Trommelrevolver befestigt, (New York ist anders), sicher weiß man's freilich nicht. Da sie in diplomatischen Diensten steht, ich meine - wie ist das? Kann sie ihn nicht sowieso in den Odenwald schmuggeln, wo die beiden zuhause sind?

Jedenfalls ist sie mächtig. Und aufbrausend. Dabei schön, gerade auch wenn sie sich aufregt. Alles, was sie so wundersam macht, tritt dann stärker hervor.

Verständlich, dass es den Berichterstatter reizt, passende Formulierungen zu finden, wenn er sich mit einer rätselhaft-attraktiven Französin auf einem Schwof amüsiert und die beiden, anlässlich einer Tanzpause, von der mit dem Schlangenlinienkleid angesprochen werden, Sie wissen schon, die es ebenfalls auf Haberbosch abgesehen hat.

Das Sind eben Delikatessen.

Und in einer Dreier-Gruppe, das wissen Sie sicher noch von Georg Simmel, wirken andere Gesetze als bei einem Tanzpaar. Sehen Sie ein, dass es die perfekte Gelegenheit ist, in New York Eindruck zu schinden?

Ich bin sicher, auch Sie würden geeignete Formulierungen finden, wo nicht, lassen Sie mich einen Abschnitt zitieren.

"Neben Christine fiel es mir leicht. Luzie einmal ganz anders zu betrachten. Es ist Dir doch nicht unangenehm? Durch mein angeborenes Talent, eine Takelage und jede Art von Tuch mit Blicken zu durchdringen, bist Du vor peinlichen Verwechslungen absolut sicher. Lass Dich von mir an der Hand nehmen und durch Landschaften führen, für die eine Frau keine Augen hat, zumindest nicht die unparteiischen, ganz auf Anmut, Reiz und Schönheit beschränkten Augen eines nicht konkurrierenden Beobachters." (Seite 446)

Hätten Sie selbst in New York zu tun, gnädige Frau, und Ihr Süßer wäre zuhause geblieben, aktuell aber auf einem einwöchigen französischen Tanzfest, würden Sie solche detailgetreuen Nachrichten sicher mit Vergnügen lesen. Korrekt?

Und jetzt die Sensation: Sie müssen nicht warten! Sie können sofort mit dem Lesen beginnen und müssen sich dann nur noch in die Situation der fernen Geliebten versetzen, um mit deren Augen zu lesen, mit ihr zu schmachten, in Ihrer eigenen Vorstellung deren Trommelrevolver probeweise zu entsichern.

Gerade das Mitgefühl ist ja eine weibliche Stärke, falls Haberbosch recht behält. Und jetzt dieses:

Sie könenen sich ihre geheimen Wünsche sofort erfüllen!

Damit beende ich den kleinen Exkurs. Reden wir von der Anonymität.

22ster Paragraph: Die Hose des Chefredakteurs

In Anbetracht der fortschreitenden digitalen Totalüberwachung und der Charakterlosigkeit der meisten politischen Akteure, sagten wir, muss man die Menschenrechte quasi neu formulieren. Betrachten wir ein Beispiel.

In einer der Hauspostillen des Hosenanzugs (Hamburg) ereigneten sich dieser Tage merkwürdige Dinge. Eine einzelne Mitarbeiterin der linksdrehenden Redaktion hatte es gewagt, den Shuttle.Service einiger NGOs im Mittelmehr betreffend von der vorgegebenen Linie abzuweichen. Ihr Artikel wurde publiziert im Rahmen einer Gegenüberstellung von Pro und Contra, einer Form, die in diesem Blatt seit mehr als einem halben Jahrhundert immer mal wieder zur Anwendung kommt.

Ein absolut banaler Vorgang, sollte man meinen.

Aber diesmal war alles anders. In den Kommentarspalten brach die Hölle los. Der Hass, der sich dort entlud und dann Kreise zog, war dermaßen massiv und widerwärtig, (ein Paradebeispiel hemmungsloser, möglicherweise klinisch relevanter Verblödung), dass die Redakationsleitung in die Hosen machte und sich für die Veröffentlichung entschuldigte.

Daraufhin trat der Journalistenverband in Aktion, um aber nicht die Redakteurin vor dem Mob in Schutz zu nehmen, wie Sie vielleicht glauben, sondern den Chefredakteur für seine vollgesaute Hose und den beträchtlichen Gestank zu tätscheln. Ist schon so. Die meinten das! Selbst jener "Satiriker", wie er sich später selbst nannte, der dazu aufforderte, die Journalistin auf der Straße zu erschießen.

Damit hat man es zu tun im Land der Merkel-GroKo.

Heute könnte selbst eine Horde Brüllaffen, die in die Tasten haut, Politik machen. Es herrscht der Mut, den Verstand auszuschalten, wie ein junger Philosoph neulich formulierte. (Dushan Wegner, Ein Vademekum gegen den Wahnsinn)

Und die Infantilität wird zur Regierungsform, falls noch nicht erwähnt.

Es wäre ein Leichtes, mit digitalen Mitteln ein Meinungsbild beispielsweise in der Redaktion des betr. Blattes herzustellen. Dazu gibt es fertige Tools, die kaum etwas kosten, wenn überhaupt. Entscheidend wäre die Anonymität des Votums.

Das Ergebnis würde, wie auch immer es ausfiele, ungeheuer viel über das Blatt aussagen.

In einem zweiten Schritt könnte man die Mitarbeiter befragen, dann die Abonnenten, das wäre technisch durchaus machbar. Spätestens bei der Befragung der Abonnenten würde sich zeigen, was für ein Gewicht die Schreihälse tatsächlich haben.

Ich vermute, dass diejenigen, die sich da austoben, nur teilweise zur Leserschaft gehören. Jedenfalls vermitteln sie den Eindruck, gar nicht fähig zu sein, einen Artikel zu rezipieren, der argumentiert, nuanciert, abwägt, differenziert, Bezüge und Zusammenhänge herstellt.

Es scheinen Leute zu sein, die auf Signalwörter reflexartig zu brüllen anfangen.

Über die Mengenverhältnisse weiß man freilich nichts Genaues. Besteht die Leserschaft der ZEITUNG heute überwiegend aus Brüllaffen? Das wäre ein spannendes Ergebnis. Ein Naturwunder gewissermaßen.

Anderseits gibt es selbst in einer Brüllaffenhorde, das hat die Verhaltensforschung tausendfach gezeigt, eine Art Ehrenkodex.

23ster Paragraph: Dank

Unabhängig davon halte ich's für geboten, solche Meinungsbilder einzuholen, schon um den Einfluss der Brüllaffen auf diejenigen zu beschränken, die sich dazu auch bekennen.

Ich entschuldige mich im Übrigen für den gelegentlichen Gebrauch so schlüpfriger Begriffe wie rechts und links für politische Einstellungen. Immerhin lässt sich daran erkennen, wie ordinär einzelne Gruppen sich selbst und andere verorten.

Was bedeutet heute schon links!

Ich meine, falls eine Truppe, die stramm links zu stehen behauptet, mehr wäre als ein Gesinnungsmob, hätte sie den genannten Chefredakteur windelweich gehauen und sich in Scharen aus dem betreffenden Journalistenverband verabschiedet. Oder sehen Sie's genauso?

Betrachtet man diese ZEITUNGS-Affäre aus der Distanz , kann man zur Ansicht gelangen, dass die Brüllaffen-Affinität der Redaktion mindestens 90% beträgt.

Ich wette aber 20:1, dass die Leser des Blatts, wie auch immer sie sich verorten, genau wie meine Leser (ca. 10 Millionen) mehrheitlich dafür stimmen würden, dem Chefredakteur den Hintern zu versohlen bzw. ihn besser gleich auf den Mond zu schießen: One way ticket, yeah!

Die breite Masse ist nach meiner Überzeugung gegen organisierte Verdummungskampagnen zunehmend immun, vielleicht haben die Mächtigen guten Grund, sich zu ängstigen.

Eines kann man sicher sagen: Während die verblödete Mehrheit der Linken wie im Suff herumtorkelt, halten wir unter allen Umständen an der Meinungsfreiheit und an jeder einzelnen emanzipatorischen Errungenschaft und an den bürgerlichen Freiheiten fest.

Das war ja nur ein erster Anfang.

Wie bitte kann man - um ein besonders krasses Beispiel zu nennen - ernsthaft von Gleichheit sprechen, (ich meine jene Gleichheit, die 1789 auf den Fahnen stand), wenn die Stimme eines schlichten Hosenanzugs regelmäßig mehr wiegt als die von 80 Millionen freien Bürgern?

Das ist Wahnwitz. In meinen Augen ein niederträchtiger Absolutismus, der ohne den Suff und die Infantilität zahlreicher für Manipulation leicht Zugänglichen mit instinktivem Linksdrall gar nicht möglich gewesen wäre.

So viel zunächst zum aktuellen Anlass. Ich versuche eine Zwischenbilanz.

In dem Land, von dem wir reden, halten Funktionäre und Amtsinhaber heute an ihren Posten fest, als wären sie damit verwachsen, auch wenn sie erwiesenermaßen immer und immer wieder das Falsche tun.

Egal, bei welcher Schandtat man sie erwischt, sie machen weiter, und das ist kein gutes Zeichen.

Diese etwa zehntausend Gestalten, obwohl gut platziert, stellen übrigens kein unüberwindliches Hindesnis dar, wie wir beim Garaus der DDR gesehen haben.

Man kann sie quasi über Nacht komplett in die Wüste schicken oder in der großen vertikalen Geschichtsablage versenken. Unser Dank gilt daher all den Helden, die das 1989 unter Beweis gestellt haben!

Es war vielleicht die großartigste, weil friedliche Revolution der Geschichte, obwohl sie (vorläufig) in der Merkel-GroKo-Jauche endete.

24ster Paragraph: Mondlandung

Im Westen scheinen diese unvermeidlichen Honks an den Schalthebeln der Macht - es sind wohl immer ungefähr gleich viele - heute von Angst erfüllt. Von der bloßen Möglichkeit einer ungelenkten Meinungsfindung, die das Internet zunehmend eröffnet, wurden sie auf dem falschen Fuß erwischt. (Gilt übrigens auch für Journalisten, dieser verbesserte Zugang zu Informationen, weswegen sie sich jetzt ganz oft dumm stellen müssen. Das aber nebenbei.)

Nun stehen sie splitternackt an den Schalthebeln der Macht. Sie schlagen um sich (wobei unermesslicher Schaden entsteht) und basteln Tools, aus denen kaum mehr als eine hilflose Regulierungswut spricht, mit der sie ebenso wenig erreichen wie mit allem anderen, was sie in Angriff nehmen. Es sind Luftnummern in einer Wirklichkeit, die sich auflöst.

All diese Gestalten, die sich über das Gesetz stellten, beginnen zu fallen.

Immer verzweifelter ihre Manöver, doch sie können nicht entkommen. Man wird ihre Nasen direkt in den Kot drücken, den sie hinterließen. Während sie gewohnheitsmäßig von ihren Taten träumen, hat die Geschichte den Daumen gesenkt. Der Hosenanzug, um wieder ein krasses Beispiel zu nennen, wird zunehmend als Vogelscheuche wahrgenommen, und das wird erst der Anfang sein, meines Erachtens.

Der Konflikt besteht darin, dass eine Vogelscheuche weder mit dem Grundgesetz noch mit der Rechtsstaatlichkeit noch mit dem Parlament noch mit der Gewaltenteilung noch mit den emanzipatorischen Errungenschaften noch mit bürgerlichen Freiheiten im Geringsten etwas am Hut hat. Gab's zuhause alles nur als Staffage, als Schiebekulisse und Worthülse, als Lachnummer - niemand hat es jemals ernst genommen.

Gegenrevolutionen kommen schneller als der Wind, aber auf leisen Sohlen. Man spürt es nicht sogleich. Und unsere leicht zu manipulierenden Gesinnungskämpfer sind jederzeit dafür zu haben. Das ist dermaßen drollig!

Deshalb, rotten sich hier, wo noch längst nicht alles verloren ist, irgendwo wieder Brülläffchen zusammen, um gesunde Bürger mit ihrem Geschrei zu terrorisieren bzw. "den Landstrich mit Kot und Pisse zu überziehen", wie Haberbosch formuliert, sollte es, obwohl klar ist, dass es immer extrem kleine, aufgescheuchte Gruppen sind, es sollte zur Gewohnheit werden, anonyme Meinungsbilder unterschiedlicher, genau definierter Populationen einzuholen, um das Brüllen auf natürliche Art abzustellen.

Es wäre ein Vorgeschmack. Ein Votum von Bürgern, die sich anschicken, in Sachfragen selbst zu entscheiden. Ich habe nicht den kleinsten Zweifel daran, dass genau das die Zukunft Europas ist.

Diese Dinge geschehen bereits, gegen den verbissenen Widerstand der gelegentlich erwähnten, heillos verblödeten Leuchten eines Lagers mit speziellem Stallgeruch. Und jetzt nochmal dieses, Kinder. Eine Truppe, die mehr wäre als ein Gesinnungsmob, hätte längst wie folgt gebrüllt:

"Selbst wenn ein gewisser Hosenanzug genau das täte, was wir im Suff für richtig halten, so soll der Teufel ihn dafür holen, dass er sich herausnimmt, die Sache mutterseelenallein und über die Köpfe von 80 Millionen freien Bürgern hinweg zu befinden!"

Das wäre gut gebrüllt. Darauf könnte man sich einigen. Es wäre die Art von freien, am emanzipatorischen Fortschritt ausgerichteten Kosmopoliten, mit Verlaub. Ganz im Gegensatz zu einem feigen, dummdreisten, jakobinischen Mitläufertum.

Es wäre gleichbedeutend mit dem "Aufgang der Égalité von 1789", wie es bei Haberbosch heißt. Der steht ja aus.

Es ging nie darum, alle vier Jahre eine Stimm in den Wind zu schießen. Es geht um effektive Teilhabe an allen Entscheidungen von Belang, schlimm genug, dass man's überhaupt erwähnen muss nach all der Zeit.

Die selbstherrlichen Polit-Clowns und Lugenbeutel, die wir heute so oft erleben, gehören zu einer aussterbenden Spezies. In Zukunft werden Mandatsträger, wie ich hoffe, genau das umsetzen, was der Souverän zuvor befunden hat, oder sonst einen Krater auf dem Mond beziehen.

25ster Paragraph: Prinzipien

Verzeihen Sie die drastischen Worte, gnädige Frau! Bei Haberbosch hört sich das ganz anders an. Sie wissen, wie Poeten ticken.

Er spricht von dem erhabenen Gleichmut, der ihn manchmal überkommt. Doch!

Allerdings gibt es nur einen legitimen Anlass dafür, das ist der Punkt. Seiner New Yorker Geliebten - mächtig selbst über den atlantischen Graben hinweg - erklärt er's auf mehreren Seiten, die ich Ihnen ans Herz lege. Der einzig wahre Anlass, so seine Worte, ist nur dann gegeben, wenn er sich an ihrer Seite oder Brust befindet.

Das sollten Sie sich merken. In philosophischer Terminologie spricht man vom "Prinzip an ihrer Seite."

Irgendwann fragt er sich, ob man den erhabenen Gleichmut, den er dort erfährt, mit revolutionärer Égalité übersetzen darf.

Aktuell befindet er sich nämlich in Frankreich, und zwar am Nationalfeiertag. In der Nacht wurde die Revolution gefeiert, und er wacht an der Seite einer rebellischen, zugleich ungemein attraktiven Kopilotin auf.

"Halb eingewickelt saß sie in der seitlichen Luke und bestaunte eine Hügellandschaft, vor der die tiefstehende Sonne eine magische Pracht entfaltete. Der Mais raschelte, ihr verfilztes Haar tanzte nach derselben Prise." (S. 117)

Und weiter: "Der Topf summte auf dem Gasherd, während der Mais knisterte und wogte. Das Prinzip an Deiner Seite, so kam es mir vor, war in den Morgenwind geschrieben und spielte mit ihren Haaren. Sonst blieb alles still."

Sie beginnen ein Gespräch, und siehe da: "Statt über Südamerika und Argentinien zu reden, (es wird Mate getrunken, der Verf.), griff sie exakt das andere Thema heraus, obwohl es nur im Wind ein wenig raschelte. Oder hatte sie meine Gedanken gelesen? Lagen sie in der Luft, und sie hatte mit unsichtbaren Fühlern eine Brise davon eingesogen? Es war eine Situation, in der Winde sowohl als Einflüsse abwechselnd hin und her gingen." (S. 119)

Das ist die Art, gnädige Frau, wie Haberbosch ein philosophisches und ein politisches Prinzip (und andere mehr) abwechselnd über den Atlantik spielt. Und jetzt das Beste!

Es bedeutet nicht, dass Sie nach New York übersiedeln müssen. Mit wenigen Klicks können Sie an diesem Treiben teilhaben: 600 starke Seiten, die Sie ganz bestimmt nicht unterfordern werden. Und es kostet weniger als guter Nagellack, Sie sagen es. Dabei ausreichend für ein ganzes Leben, was sage ich, für das Ihrer Enkel und Urenkel auch noch.

"Das haben wir in unseren besten Jahren gelesen", so könnten Sie denen künftig vorschwärmen, "als korrektschwätzerischer Biedersinn, (hervorgegangen aus einem Manipulations-Tool amerikanischer Schlapphüte, das dann, oh Wunder, nur bei Plappermäulchen mit vollautomatischem Linksdrall verfing), als dieser Biedersinn, sag ich, die Literatur zu vergiften und das Universum zu pulverisieren drohte."

26ster Paragraph: Die neue Spezies

Eine solche Schwärmerei, gnädige Frau, wäre allenfalls da übertrieben, wo sie das Universum betrifft. Davon wissen wir noch zu wenig. Immerhin ist dieses politisch korrekte Schwafeln das einzige bis dato bekannte Übel, das bei ungehinderter Ausbreitung eine kleine Galaxie wie unsre in Gefahr bringen könnte.

Lesen Sie doch, wenn es Ihnen gefällt, die Geschichte einer Familie, in der Poko-Leute, wie sonst nur unter Kanibalen gebräuchlich, in einem entsprechend proportionierten Topf langsam gegart werden.

Die Poko-Bräter vom Schniebelsee

Das Korrektschwätzerische ist in diesem Buch allerdings ein winziger Nebenaspekt und wird dermaßen heiter und beiläufig behandelt, dass gerade auch Kinder staunen wie in einem Märchenland.

Auch sonst ist der Inhalt besonders wertvoll, weil die jugendlichen Helden der Geschichte Probleme lösen, an denen ältere Semester seit Jahrtausenden scheitern. Mit erheblichen Implikationen für unseren Datenschutz und die Anonymität im Netz, wie Sie leicht prüfen können.

Durch die Lektüre werden Sie ganz im Vorübergehen befähigt, eine abscheuliche Monsterzahl mit zweihundert scharfen Krallen in ihre beiden Primzahlbestandteile zu zerlegen, ganz ohne Computer, ja, sogar ohne Taschenrechner.

Zeitaufwand etwa 20 Minuten auf nüchternen Magen, meine Leser sind weltweit die einzigen, die wissen, wie das geht.

Für dieselbe Operation bräuchten genannte Altsemester - nach eigener Auskunft - Jahrmilliarden. Auch mit Superrechnern schaffen sie's grade mal so und brauchen noch immer viele Jahre dazu.

Nutzen Sie diese einzigartige Profilierungsmöglichkeit am besten noch heute. Für Kurzweil ist gesorgt, außerdem werden Sie Zeugin der sensationellen Entdeckung einer bisher nicht bekannten Spezies, einer Unterart der Grillen mit der wissenschaftlichen Bezeichnung cicada consentiens, was so viel wie mitfühlend bedeuten soll.

Eine Grille, die Mitgefühl an den Tag legt

27ster Paragraph: Kritk der reinen Unvernunft

Mit Ihrer Schwärmerei, um darauf zurückzukommen, gnädige Frau, hätten Sie also, falls überhaupt, höchstens ein klein wenig übertrieben, und das nur, weil wir vom Universum entsetzlich wenig wissen.

Aber pssst: Für mich, wenn Sie die Bemerkung gestatten, hat eine Übertreibung erotische Aspekte. Es ist so schlimm! Logisch kann man es gar nicht erklären, möglicherweise aber chronologisch.

Wie auch immer, sehen Sie selbst:

"Tu éxagères, mon amour", pflegte meine Liebste einst zu flüstern, wenn ich schwärmte und Geschichten erzählte, ach, ich kann's noch immer hören. Ich glaube, es spielt in diesem Wind da draußen.

Oder spüren Sie's am Ende auch? Nicht wahr, Sie wissen, was ich meine?!

Von den unzähligen Philosophen, die hier mitlesen, lässt sich das nicht in jedem Fall behaupten, fürchte ich. Und das mit der Égalité haben sie schon überhaupt nicht verstanden.

Vielleicht muss ich die Sache anders aufziehen.

Es wäre sicher übertrieben, von einem erotischen Verhältnis zum Universum zu sprechen, was mich betrifft; philosophisch betrachtet handelt sich's eher um eine liebevolle Haltung gegenüber allem, was ist.

Und darum geht es mir dermaßen auf den Senkel, wenn jetzt überall Hosenanzüge, Vogelscheuchen und Berserker die Keulen schwingen, um alles in Reichweite zu zertümmern. Das ist Logik in Reinform.

Von daher auch meine Kritik der reinen Unvernunft.

Gegenwärtig richten sich die Hoffnungen der Menschheit darauf, bei der neuentdeckten Spezies neben Mitgefühl auch Vernunft nachzuweisen, zumindest in rudimentärer Form, um ihr möglichst bald die Regierungsgeschäfte in Berlin anzuvertrauen.

Der Tag, an dem das geschieht, soll unser Nationalfeiertag sein. Vernunft und Mitgefühl wird auf den Fahnen stehen, und alle Grillen müssen ihre Beinchen reiben, um den Sound beizusteuern.

Eine Welle für die klugen Grashüpfer!

Gesegnet ihre auf Kahlfraß gerichtete Nachkommenschaft - pardon: Das passt jetzt wieder andersrum:

Kahlfraß heißt bekanntlich der neue europäische Gesellschaftsvertrag, Kahlfraß an allem, was jemals erreicht und erwirtschaftet wurde.

Man gibt es frei zum Plündern.

Die Staatenlenker haben den Vertrag mit ihren Ausscheidungen unterzeichnet, die Untertanen blieben außen vor.

"Es könnte leicht noch schlimmer kommen, ihr Schafköpfe", ließen sie über spezielle Hauspostillen (in Hamburg und anderswo) mitteilen, "wir lassen euch zahlen, bis ihr blutet!"

Zwölf Jahre Merkel-GroKo, falls Sie zweifeln, werden uns teurer zu stehen kommen als alle Kriege und Niederlagen zusammen. Den Totalzusammenbruch von 1945 inbegriffen, allerdings nur finanziell. Dabei vermeidbar. Es gab Leute mit Sachverstand, die rechtzeitig davor gewarnt haben und das noch immer tun. -

Ich muss mich entschuldigen, gnädige Frau, die Dinge sind mir ein wenig entglitten. Warten wir doch getrost auf die neue Grillen-Spezies, damit in einer zukünftigen Regierung Vernunft zumindest in rudimentärer Form wieder vorhanden sein wird.

Bis dahin hätten Sie Zeit, die Helden der angesprochenen Geschichte auf ihrer Forschungsreise zu begleiten:

Wie die einfühlsamen Schwarmgrillen die Wohnung der Lehrkraft Anabel Ziege unter tausend anderen zu identifizieren wussten.

Bitte bedenken Sie: es grenzt an ein Wunder!

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und enthalte mich jeder Bemerkung zu vergleichbaren Fähigkeiten im geschäftigen Berliner Regierungsviertel, wo eine Armada von Vogelscheuchen bereit steht, sich der Herausforderung zu stellen respektive bei aufkommendem Wind mit Armen und Beinchen zu zappeln, um die gefräßige Konkurrenz aufzuscheuchen. (Dazwischen schleicht eine böse Natter, wenn ich im Tiervergleich bleiben darf, der man den Kopf zertreten sollte.)

28ster Paragraph: Grausame Strafen

Bleibt zu ergänzen, dass dieses Warten auf göttliche Eingebungen, bezogen auf die bayerische Staatsregierung, schon vor über hundert Jahren literarisch untersucht wurde, und dass Ludwig Thoma wegen des überirdisch schönen Einfalls die Härte der damaligen Gesetzgeber zu spüren bekam.

In diesen Dingen sind sie meistens gnadenlos, darum müssen wir an jedem Millimeter Freiheit, der erkämpft wurde, eisern festhalten, und verlorenes Terrain zurückholen.

Die größte Gefahr, und das ist einfach zu drollig, liegt heute im linksdrehenden Suff und in der radikalen Verblödung, falls noch nicht erwähnt. Die Leute sehen alle aus,/ als ob sie Alois hießen./ Sie tragen einen bunten Flaus/ Und sind mit Schrot zu schießen.

Dieser von Christian Morgenstern einst auf Emma-Möwen gereimte Vers war und ist kein Gewaltaufruf, hey, wegen der grassierenden Verblödung muss man's heute hoch und heilig schwören. Im übrigen fährt Morgenstern fort wie folgt, falls Sie sich erinnern:

Ich schieße keine Möwen tot./ Ich laß sie lieber leben -/ und füttre sie mit Roggenbrot/ und rötlichen Zibeben.

Wie Sie wissen, hat auch der Allmächtige keine Möglichkeit gesehen, den Engel Aloisius, der nach Ludwig Thoma weder im Himmel noch auf Erden für irgendetwas zu gebrauchen war, zur Vernunft zu bringen.

Der gerechte Ausgleich besteht vielmehr darin, ihn im Hofbräuhaus vor schalem Bier und Schnupftabak eine kleine Ewigkeit vor sich hinbrüten zu lassen.

Ein Münchner im Himmel

Aber seht doch nur, da brüten viele vor sich hin. Darunter Hosenanzüge, Vogelscheuchen, Korrektschwätzer, Berserker, Verfasser bösartiger Gesetzesmonster aus Brüssel und Straßburg, Schmarotzer.

Von Zeit zu Zeit rafft sich einer auf und versucht, etwas zu sagen oder die Internationale zu grölen, dann gelingt es wieder nicht.

Was bleibt, ist das schale Bier, der Schnupftabak und dieses dumpf-blöde Stieren mit gefühltem Linksdrall, der die Schar in gewaltigen Spiralen durch den eigenen (vielleicht volkseigenen) Kosmos taumeln lässt, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Kein Ausgang nirgendwo, nur dunkle, kalte Unendlichkeit. Und die Irrtümer, ach, die hören nimmer auf.

Anders als Brecht meinte, können sie niemals aufgebraucht werden im höllischen Hofbräuhaus dieser Engelschar. Selbsterkenntnis und Lernfähigkeit - auch in rudimentärer Form - sind ihnen für alle Zeit genommen.

In Form von dialektischer Gerechtigkeit erreichen sie das Ende ihrer Geschichte.

Wer es aus der Distanz beobachtet, kommt spontan in den Lobpreisungsmodus, von dem Haberbosch spricht, wenn Frauenschönheit im Morgenwind spielt oder als Reminiszenz irgenwo ein wenig raschelt.

 

(Wird wahrscheinlich fortgesetzt und unabhängig davon mehrmals täglich überarbeitet. Selbst die alten Meister haben ihre wunderbaren Bilder immer wieder übermalt!)