Wenn die Irrtümer verbraucht sind
Sitzt als letzter Gesellschafter
Uns das Nichts gegenüber. (B. Brecht)


Präambel zur Datenschutzerklärung dieses Auftritts

Grundlage und Bestandteil der nachfolgenden Erklärung ist das dsgvo, bitte sorgfältig und vollständig lesen, besser auswendig lernen. Sie werden zunächst feststellen, dass es nicht verboten ist, der EU-Datenschutzerklärung ein Brecht-Gedicht oder eine Präambel oder einen Fluch voranzustellen. Den kompletten Text finden Sie beispielsweise unter folgendem Link. (Bei uns öffnet jederLink einen neuen Tab.)

https://das dsgvo-gesetz.de

Bitte lernen Sie vor der Lektüre unbedingt auch die Datenschutzerklärung des verlinkten Auftritts auswendig, damit Ihnen um Himmels Willen nichts geschieht.

Die Seite, auf der Sie sich befinden, um, wie wir hoffen, kostenlose und unbezahlbare Anregungen mitzunehmen, wird bei 1und1 gehostet, an deren Bestimmungen, unter anderem zum Datenschutz, wir vertraglich gebunden sind. Wir haben keinerlei Einfluss darauf. Bitte beachten Sie weiter, dass 1und1 in seinen Datanschutzbestimmungen auf andere Anbieter und Vertragspartner verweist, deren Bestimmungen sie bei Inanspruchnahme nicht beeinflussen können, beispielsweise Google Analytics aus einem völlig anderen Rechtssystem. 1und1 verlinkt in seinen Datenschutzbestimmungen auf diese unter- oder übergeordneten Rechtstatsachen. Die aktuellen terms of privacy von 1und1 finden Sie hier:

https://www.gmx.net/datenschutz/

und hier:

https://agb-server.gmx.net/datenschutz

Bitte sorgfältig lesen / auswendig lernen!

Falls Sie vom Fach sind und sich sachlich mit der dsgvo auseinandersetzen möchten, erlaube ich mir, zum Einstieg einen Text zu empfehlen, in dem 21 Thesen zum Thema aufgestellt und erläutert werden. (Zur besseren Lesbarkeit empfiehlt es sich, in Ihren Browser-Einstellungen die "Leseansicht" zu klicken, falls vorhanden.

Dasselbe gilt für diese Seite, sie liest sich damit deutlich leichter, zumal es eine Weile dauern kann, bis Sie damit durch sind. Schauen Sie am Besten täglich auf ein paar Stunden vorbei, um nichts zu verpassen. Allerdings werden meine CSS-Stilvorgaben durch die Leseansicht z.T. überschrieben, keine Ahnung, wie ich das in den Griff kriegen soll. Hilfe!

https://www.cr-online.de/blog/2018/05/23/21-thesen-zum-irrweg-der-ds-gvo/

Bitte zunächst aber unbedingt die Datenschutzerklärung des Auftritts auswendig lernen, damit Sie auf der sicheren Seite sind.

Warum wir statt weiterer "Irrwege" eher eine kryptographische Revolution bräuchten, finden Sie unter folgendem Link auf amüsante Art erklärt:

Die hochakut notwendige Revolution in der Datenverschlüsselung

Und jetzt eine sehr, sehr ernste Angelegenheit. Falls Sie mir eine E-Mail schicken, kann es geschehen, dass ich die Adresse und sogar Ihren Namen sehe, je nachdem, selbst wenn ich die Mail gar nicht öffne, was das Wahrscheinlichste ist, es sei denn, dass wir uns kennen.

Das kann aber schon genügen. Da ich ein ausgezeichnetes Gedächtnis habe, ist es nicht ausgeschlossen, dass diese Daten in meiner Hirnrinde wer weiß wie lange gespeichert bleiben. Was können Sie also tun?

Um es zu vermeiden, hilft unter Umständen ein Hinweis direkt in der Betreffzeile Ihrer Mail: "Bitte unbesehen löschen!" Oder: "Auf direktem Weg in den Spam-Ordner legen!" Ich kann allerdings nicht garantieren, dass mich ein solcher Einfall nicht reizt, den Namen des genialen Absenders erst recht zu lesen, um ihn im schlimmsten Fall nie wieder aus dem Gedächtnis zu bekommen.

Sie könnten andererseits die Wegwerfnummer abziehen und eine E-Mail-Adresse mit Verfallsdatum verwenden, die im Netz kostenlos zu haben sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich Ihre Nachricht lese, geht dadurch aber erst recht gegen Null.

Wie Sie sehen, ist es wahnsinnig gefährlich, mir zu schreiben, obwohl ich beim tatsächlichen Schutz Ihrer Daten und Mitteilungen freiwillig weit über alles hinausgehe, was EU-Bürokraten jemals erfinden könnten. Bei mir sind Ihre tiefsten Geheimnisse sicher wie in Adams Schoß, ich würde sie niemals preisgeben oder missbrauchen oder ein Geschäftsmodell daraus machen, wie gewisse Leute tun. Trotzdem meine inständige Bitte: Tun Sie's um Himmels Willen nicht, teilen Sie Ihre Geheimnisse mit wem auch immer, aber nicht mit mir. .

Hier noch ein persönlicher Ratschlag.

Teilen Sie in verschlüsselten E-Mails niemals etwas mit, was Sie offen nicht auch mitteilen würden. Gerade die Verschlüsselung führt dazu, dass allerlei Überwacher-Halunken und Daten-Kraken sich für Sie interessieren. Was aber nicht heißt, dass die unverschlüsselten durchgehen, zumal gigantische Behördenapparate direkt an den Knotenpunkten der Glasfaserstränge ihre Schnittstellen haben und ganz große Kaliber auspacken würden, wenn man sie ihnen nähme.

Andere Kraken, die jeden Begriff speichern, den Sie in die Suchmaske eingeben, und mit hunderttausend anderen ihrer digitalen Spuren jederzeit zusammenführen und personalisieren können, um Geld zu scheffeln, sind gesetzlich verpflichtet, Hintertürchen für alle möglichen Behörden offen zu halten. Glauben Sie, dass die dsgvo daran im Geringsten etwas ändert? Nee, schon klar, das lag natürlich nicht in der Absicht der grünschnäbligen Erfinder.

Was ich sagen wollte: Die heute übliche Datenverschlüsselung ist alles andere als sicher, ich weiß es, weil ich selbst wesentlich dazu beigetragen habe und jeden warne, von dem man annehmen darf, dass er versteht. Den Erkenntnisfortschritt hält man ja nicht auf, sondern man setzt ihn um:

http://www.ummafrapp.de/prim/intro.pdf

Lesen Sie unbedingt auch die dort verlinkten, z.T. erotisch wertvollen und doch außerordentlich aufschlussreichen Bücher. Nach der Lektüre werden Sie nicht mehr derselbe sein, versprochen. Ich bin absolut sicher, dass Sie auch nie wieder Datenschutzerklärungen lesen wollen.

Nach diesen Vorbemerkungen will ich Ihnen nicht vorenthalten, dass meine E-Mails, obwohl auch Google gelegentlich mitmischt, in den meisten Fällen über gmx laufen. Bitte studieren Sie daher die entsprechenden Datenschutzerklärungen bis ins letzte Detail und lernen sie auswendig, denn ich selbst habe keinerlei Einfluss auf die Abläufe innerhalb deren Datenfarmen und keine Ahnung, was mit dem ganzen Spam geschieht, solange er auf deren Servern liegt. Hier der erste Link:

https://www.gmx.net/datenschutz/

Hier der zweite, detailliertere:

https://agb-server.gmx.net/datenschutz

Die beiden gehören natürlich zusammen und verweisen ihrerseits auf etliche Vertragspartner bzw. verlinken zu deren jeweils eigenen Datenschutzerklärungen und Änderungsvorbehalten. Bitte unbedingt lesen und auswendig lernen. Um halbwegs sicher zu gehen, sollten Sie einmal pro Woche dort vorbeischauen. (Die sind glücklich, wenn man ihre Seiten klickt, denn das wird wiederum bei Alexa registriert und dient als Grundlage für die Anzeigepreise.)

Aber bitte stöbern Sie nicht auf den erstaunlichen Seiten von Alexa, ohne vorher die Datenschutzerklärung (englisch) genauestens studiert oder auswendig gelernt zu haben.

Und jetzt die Datenschutzerklärung, die wir selber von hilfsbereiten Zeitgenossen haben generieren lassen.

Datenschutzerklärung
(nur zusammen mit der Präambel gültig)

Verdammt, das Ding ist zu groß für dieses Sheet: 62,7 MB. Soviel Speicherplatz räumt unser Provider nicht ein.

Wir arbeiten fieberhaft an einer technischen Lösung bzw. prüfen juristisch die Möglichkeit, statt der vollen Ladung einen Link einzustellen. Vielleicht können wir auch eine Zip-Datei zum Download anbieten oder die Server des EU-Parlaments, das uns mit dem dsvgo beglückt hat, dafür nutzen. Es dient nämlich zu unserem Schutz, wie Sie vielleicht gehört haben.

Vielleicht können wir also diese Server in Anspruch nehmen - nein halt! Wer weiß, was dann mit Ihren Daten geschieht. Sind diese Leute nicht angetreten, um die Macht immer mehr zu zentralisieren und vor allem sich selbst unter keinen Umständen kontrollieren zu lassen? Ich meine, dergleichen gehört zu haben.

Einige Spötter behaupten sogar, dass das dsvgo genau in diese Richtung geht. Ich könnte eine Flut von Artikeln dazu verlinken, die Sie aber auch ohne mich leicht finden. Täglich kommen weitere hinzu, selbst der eine oder andere Hosenanzug behauptet, das Problem erkannt zu haben. Nach all der Zeit! Ich persönlich fürchte allerdings, dass die Halbwertszeit dieser Aussage, wie oft bei potitischen Statements, maximal 20 Minuten beträgt.

Bitte geben Sie auch uns einige Minuten, um das Speicherproblem zu lösen. Fälls es länger dauert, sollten Sie sich die Zeit mit tausendmal besserer Lektüre vertreiben, mit einem Buch nämlich, (Leseprobe hier), das unter anderem der philosophisch-sinnlichen, sehr delikaten Frage nachgeht, ob ein verliebter Mann schwerer krank ist als ein nicht verliebter, einer Frage also, die schon im Altertum für Kontroversen sorgte. Lesen Sie hier die Rezension eines schrägen Vogels vom Volk der Tanzwütigen

http://www.ummafrapp.de/gennetines/folkmail.pdf

und danken mir später.

Des Weiteren empfehle ich den letzten Song eines gewissen Haberbosch, Sie erinnern sich vielleicht, der ganz anders als Brecht jeweils im Refrain verkündet:

Nun will ich sehn, wie's Drüben ist,
Hier habe ich etwas vermisst:
Denn hier, ihr Leute, war kein Maß,
Kein Maß für die Schönheit,
Die an den Frauen ist.

Ich verweise im Übrigen auf den satirisch-poetischen Grundcharakter dieses Auftritts, der nichts verkauft, keine Spenden sammelt, keine Werbeflächen bereit stellt, (tut mir leid, da haben schon ganz andere gefragt), keine Gesichtsbücher oder andere Sozialplatt-Formen einbindet, auf Ihre Daten, welcher Art auch immer sie seien, dankend verzichtet und jedem Hinweis, dass Schutzrechte usw. verletzt wurden, sofort nachgeht.

Das genügt freilich jetzt nicht mehr. Meine Kinder und Enkel müssen es vermutlich in hundert Jahren noch beweisen können. (Dokumentationspflicht und Beweislastumkehr.) Vielleicht sollten wir auf Kommando alle dieses Standbild zeigen.

Nach einer Woche dsgvo haben viele tatsächlich bereits geschlossen, allerdings ohne sich abzusprechen und eine Aktion daraus zu machen. Der Deutsche schließt sich ungern mit anderen zusammen, um action zu machen, weil wir, jedenfalls gemäß Haberbosch, im Grunde Chaoten sind. Mit Ordnung und Formationen haben wir, entgegegn gängigen Vorurteilen, in aller Regel nichts am Hut. Nichts! (Haberbosch)

Um auf Ihre Schutzrechte zurückzukommen: Falls Ihnen hier etwas auffällt, schreiben Sie eine Mail, dann reden wir darüber und beheben das Problem. Wir werden jede zurecht beanstandete Passage sofort abändern oder löschen, eine anwaltliche Abmahnung ist dazu nicht notwendig, und die Kosten dafür werden deshalb auch nicht übernommen. Aufgrund dieses Versprechens besteht absolut keine Veranlassung, Rechtsbeistand in Anspruch zu nehmen. Wer es ohne vorherige Kontaktaufnahme trotzdem tut, wird auf den Kosten sitzen bleiben.

Hübsch, oder? Einfacher geht's ja nicht.

Schade, dass bei EU-Bürokraten alles wahnsinnig kompliziert sein muss. Haberbosch vermutet, dass sie heimlich an einer Verordnung basteln, die europäischen Echsen vorschreibt, bis zu welchem Glied sie bei Gefahr ihre Schwänze abstoßen dürfen. Wegen der Komplexität des Problems, insbesondere auch der Schwierigkeit, das richtige Strafmaß festzulegen, (50 Millionen sind da nichts), dürften m.E. irgendwann mehrere Gigabite Real-Satire zum Thema auf uns zukommen.

Andererseits räumen wir ein, dass Sie auf unseren vielfach preisgekrönten Seiten Ansichten zu lesen bekommen, die Sie anderswo vielleicht nicht finden. (Sonst könnte man es ja lassen.) Wir überbringen mitunter Einladungen, den eigenen Standpunkt zu überprüfen oder probeweise zu verlassen, die nicht jeder goutiert, ist schon so. Aber immer mit Humor.

Beim HIV/AIDS-Thema arbeiten wir seit vielen Jahren mit Wissenschaftlern und Ärzten zusammen, die durch ihren unvoreingenommenen Blick im Lauf der Zeit Zigtausenden, vielleicht Hunderttausenden von Betroffenen das Leben gerettet haben, weil Sie sich um Aufklärung im Dienst am Menschen bemühten.

Diese Arbeit findet mittlerweile weltweit Aufmerksamkeit und Anerkennung, obwohl handfeste Interessen dagegen stehen. Auf unseren Seiten werden die wichtigsten kritischen Texte zum Thema vorgehalten oder indiziert - und sehr lebhaft abgerufen! Da die Szene der hauptsächlich Betroffenen gut vernetzt ist, sind viele der Texte "viral" geworden und haben die Situation grundlegend verändert - bis in das akademische Umfeld und die Forschungsinstitutionen hinein, soweit sie unvoreingenommen arbeiten können.

Felix de Fries, Zürich, der die aktuellen Entwicklungen unermüdlich verfolgt und auf diesen Seiten dokumentiert, hat aktuell eine beeindruckende Liste von Publikationen zusammengestellt, die das veränderte Paradigma widerspiegeln, freilich in nicht immer leicht zu lesender, fachspezifischer Ausdrucksweise. Und auf Englisch. Sie müssen nur einmal klicken, um sich dennoch einen ersten Eindruck von der Wucht der Veränderungen zu verschaffen:

Hier steht der Text

Geben Sie den Link doch weiter an Leute, die sich dafür interessieren könnten, und beteiligen sich dadurch an einer der erfolgreichsten, weil lebensrettenden Aufklärungskampagnen der letzten zwanzig Jahre.

Und ja, wir arbeiten alle ehrenamtlich. Die einzige Möglichkeit, uns zu unterstützen, besteht darin, die beiden empfohlenen Bücher zu kaufen und bekannt zu machen, was eine leichte Übung wäre, zumal der Vorteil vielleicht gar nicht einseitig ist. Tatsächlich klingt es schier unglaublich dass Sie diese am Puls der Zeit operierenden, rotzfrechen und sicher nicht nur erotisch wertvollen Publikationen noch nicht kennen beziehungsweise Ihr eigen nennen.

Ach, schönere Geschenke für kritische Geister und selbständig Denkende, so kommt es mir manchmal vor, sind heute kaum zu haben.

Über das eine schrieb der schweizer Literaturdozent E. Überzwäs, den Sie vielleicht kennen, kürzlich Folgendes: "Man muss verrückt sein, einen solchen Liebesbrief zu schreiben." Herrlich!

Brief aus Gennetines

Update Datenschutz: Wir konnten das Speicherproblem noch nicht lösen, bitte haben Sie noch einige Minuten Geduld. Soeben erreicht uns aber der Brief eines Abgeordneten der CDU, der sich an Merkel, Schäuble und Kauder richtet und fordert, den Vollzug des dsgvo wegen des Schadens, den es anzurichten droht, auszusetzen. Das Anliegen dürfte allerdings schon daran scheitern, dass die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten komplett damit ausgelastet ist, die staatliche Parteienfinanzierung kurz vor der Fußball-WM im Hauruck-Verfahren blitzschnell von 165 Millionen auf 190 zu pushen. Hier trotzdem der Text:

Brief aus dem Tollhaus

Falls Sie sich nach dieser Lektüre wieder aufbauen müssen, empfehle ich einen Text mit der Heldin Anne Senft, einer Familie entstammend, in der politisch korrekte Menschen in einen Suppentopf gesetzt und langsam gegart werden, und mit der Lehrkraft Anabel Ziege, die über die einzigartige Gabe der selektiven Taubschaltung verfügt und dadurch erreicht, dass ausgewählte Schüler sie plötzlich nicht mehr hören können, komme, was wolle:

Als Anne Senft berühmt zu werden drohte

Update am nächsten Morgen: Offenbar gibt es auch und gerade unter Juristen heftige Kontroversen zur dsgvo. Hier die Wortmeldung eines Einzelkämpfers, der unsere These, dass ein Link die beste Lösung wäre, zu unterstützen scheint. Bitte lernen Sie zuallererst aber seine eigene Datenschutzerklärung auswendig. Speichert er die IP-Adressen der Besucher seiner ungemein informativen Seiten? Um was damit zu tun? Er könnte so herausfinden, ob Sie aus Nord- oder Süddeutschland angesurft kamen. Was noch? Wie oft und wie lange Sie auf der Seite waren, bis Sie den Text intus hatten und vieles mehr, ok. Aber welcher halbwegs klare Kopf verplempert seine befristete Lebenszeit mit solchen Fragen? Wir bei Umweltmanagement der 3. Art jedenfalls nicht! Hier der Link zur Link-Lösung:

Die Link-Lösung

Falls weitere Fragen aufkommen, ist dieser Mann offenbar in der Lage und bereit, Sie (und uns?) zu coachen. Der Text, den er als Datenschutzerklärung vorschlägt, hat den Vorteil der Kürze, jedenfalls ist er kürzer als die 62,7 MB, um die es hier geht. Aber hey, wäre das nicht zu einfach?

Muss man nicht mindestens so viel anführen, dass selbst Advokaten die Lust verlieren, es zu lesen? Beziehungsweise nach den ersten 500 Seiten entnervt aufgeben und statt dessen zu einem Werk greifen, in dem der Held sich zuletzt fragt, ob ein Mann, der gar nie verliebt war, schwerer krank sein könne als er selbst mit seinen aktuell circa sieben aufreibenden Liebschaften? Was glauben Sie? Hier jedenfalls dieser erlösende Link für Advokaten jeden Geschlechts. (Danken Sie mir später!)

Der Mann, der die Frauen liebte

Was mich aktuell außerdem umtreibt ist die Forderung nach einem Welt-Advokatentag. Es wird höchste Zeit, dass wir diese Helden einmal im Jahr von ganzem Herzen bedauern und ihnen unsere Anteilnahme dafür aussprechen, dass sie tagein-tagaus Gesetzestexte lesen und auswendig lernen müssen. Gibt es einen schrecklicheren Broterwerb als diesen? Vor allem auch in Anbetracht der Tatsache, dass es ungeheuer prickelnde Alternative gibt?

Die Geschichte einer wundersamen Entdeckung

Ich bin froh, das Anliegen des Welt-Advokatentags in die Präambel meiner DS aufgenommen zu haben, an Gesetzes statt sozusagen. Bitte versäumen Sie nicht, in Ihrer eigenen DS einen entsprechenden Paragraphen zu platzieren und, falls Sie nicht meine Präambel als Ganzes übernehmen oder verlinken wollen, ( ummafrapp.de/dsgvo/ds ), wenigstens die empfohlenen Bücher zu verlinken, um der Forderung Gewicht zu verleihen.

Vermutlich müssen wir bei der UNO vorstellig werden, zu welcher Haberbosch übrigens gute Beziehungen unterhält, weil seine Süße dort einst unter Vertrag stand. Der Charakter dieser Truppe, wie Haberbosch sie schildert, ist offenbar vergleichbar mit dem der Freier am Hof des antiken Helden Odysseus. Sie erinnern sich vielleicht, was denen widerfuhr, als der berühmte Dulder endlich heimkehrte. Lesen Sie daher unbedingt auch den folgenden, dazu wie die Faust aufs Auge passenden Text:

Odysseus vor der UNO

Obwohl wir um die 62,7 MB wahrscheinlich nicht herumkommen, verlinke ich probeweise den elegant kurzen Text aus der Linklösung unseres freundlichen Advokaten. Damit sind wir schon mal auf der sicheren Seite, zumindest vorübergehend, bevor ich ihn nämlich für unsere Zwecke frisiert habe. (Dafür bitten wir noch um einige Minuten Geduld, Sie werden es nicht bereuen.

DS kurz und schmerzlos

Soweit also dieser Text. Das eigentliche Problem ist möglicherweise, dass es sich bei diesem Web-Auftritt, wie oben schon angedeutet, keinesfalls um die Website einer Firma handelt. Es fließt ja überhaupt kein Geld. Wir sind Idealisten, Gaukler, vielleicht Träumer, Leute jedenfalls, die keiner Fliege etwas zuleide tun. Auch mein verzweifelter Versuch, immer wieder unsere Bücher ins Gespräch zu bringen, um wenigstens oberflächlich den Eindruck unternehmerischer Tätigkeit zu erwecken, muss an den Tatsachen letztlich scheitern.

Aber so hängen die Dinge zusammen. Ja was denn? Nichts geschieht auf diesen Seiten zufällig. NICHTS. Der Held Haberbosch kann übrigens ein Lied davon singen, ich meine vom dummen Zufall, und tut es zusammen mit einer ungeheuer einflussreichen Schönheit. (Sie wissen, wie Sie sich diesen wahnsinnig facettenreichen Text sofort unter den Nagel reißen können.)

Am allerwenigsten sind wir Datenkraken wie etwa die Deutsch Post, welche Ihre Daten ohne Zustimmung für Wahlkampfzwecke an eben jene Parteien verkauft, die uns mit der dsgvo beglückt haben. Damit hat man es zu tun.

Halten wir fest: Keine Firma. Wenn uns die Justiz also irgendwann zu 50 Millionen Strafe verurteilen würde, ich glaube, das ist der Einstiegspreis dafür, dass wir Ihre Telefonnummer in unser Adressbuch eintragen, wenn sie uns also verdonnert, müssten wir zu hundert Prozent passen - es sei denn . . .

Gibt es einen Ausweg?

Ja, den gibt es! Und zwar dann, wenn diese nämlichen Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer nachgereichten Präambel zur dsgvo alle deutschen Haushalte verpflichten, unsere Bücher zu kaufen. Gerne auch einmal pro Quartal. Da lachen selbst die Advokaten, schon klar, aber Hand aufs Herz, ihr Helden, wäre es nicht tausendmal nützlicher (und billiger), als jedes Mal die GEZ-Steuer abzudrücken, die nach Ansicht anderer Advokaten gar keine Steuer sein soll?

Warum zahlen wir dann überhaupt?

Oder andersrum: Auch der Preis unserer Bücher ist keine Steuer, warum also bestellen die begnadeten Richter nicht? Wo ist da die Logik? Sollten sie in ihren roten Roben nicht als leuchtende Exempel voranschreiten?

Und was bekommt man für die GEZ-Steuer? Kaum mehr als nichts, wenn man den Würgreiz nicht rechnet. Oder sehen Sie das genauso? Tausend Programme, erstaunlich oft ohne Substanz, dafür acht Milliarden jedes Jahr ohne effektive Kontrolle der Mittelverwendung. (Alles in Parteienhand!)

Keinen Pfifferling würde man freiwillig dafür geben. Vor allem, wenn es fast für umme innovative, stellenweise zum Schreien komische Bücher gibt. Sie wissen, was gemeint ist: Bücher, die zugleich Dauerlutscher sind.

Haben Sie beispielsweise gewusst, wie attraktive Tänzerinnen auf dem internationalen Parkett ihre Bereitschaft signalisieren? Na also, sag ich doch, Sie brauchen Nachhilfe in allen Fächern:

Die Philosophie der Besuchs-Situation

Unsere EU-Funktionäre, um darauf zurück zu kommen, belohnen große Datenkraken mit einem eher symbolischen Steuersatz ähnlich dem, mit dem sie sich selbst beglücken, formal jedenfalls, obwohl sie auch den wieder konterkarieren, weil ihre "steuerfreien Zulagen" ein vielfaches davon ausmachen. Andere "Vergünstigungen" noch gar nicht gerechnet.

Haberbosch behauptet, es sei von Experten für Experten gemacht und die beste bis dato bekannte Methode, netto mehr als brutto zu verdienen.

Damit hat man es also zu tun, während der Bürger im Idealfall mehr als hundert Prozent zahlen soll. Astrid Lindgren, ebenfalls mit dem Verkauf von frechen Büchern befasst, falls Sie sich erinnern, hat es den regierenden schwedischen Sozialisten damals haarklein auseinandergesetzt. (Die sollen sich sich sehr gewundert haben, dass sie es wagte, waren aber relativ machtlos gegen die Nationalheldin. Sie argumentierten mit wüsten Beschimpfungen, ein modus operandi, der sich in Merkel-Deutschland seuchenartig ausbreitet.)

Haberbosch geht übrigens einen anderen Weg. Er arbeitet mit Gegensatzpaaren, die man so nicht unbedingt auf dem Schirm hat, und verwendet sie als Analysetools. Liebe etwa kontrastiert er nicht mit Hass, was entsetzlich banal wäre, sondern mit Macht, und da haben Sie das Tool. Wer auf persönliche Macht aus ist, der braucht schon sehr bald bösartige und widerliche Zurüstungen, um nicht selbst unter die Räder zu kommen und im eigenen Dreck zu ersticken. Probieren Sie es aus.

Am Anfang wirken Sie vielleicht nur kalt, schlau und unwürdig, bald hinterhältig und verkommen, schließlich unmenschlich und bösartig. Es nimmt nie ein gutes Ende, immer läuft dasselbe Drama ab. Machtanbeter sind stets Psychopathen, nur das Stadium kann variieren, und in jedem Stadium muss man sie aufhalten. Früher oder später sind sie nicht mehr zurechnungsfähig.

Sollten wir die Lektion noch immer nicht begriffen haben? Ist es so, dass Deutschland eine überfällige, auf ihre Art ebenfalls zerstörerische Führungsfigur wieder nicht rechtzeitig in die Wüste schickt, wo sie hingehört?

Auch in modernen Gesellschaften ist die Tendenz zur fortschreitenden Zentralisierung der Macht das größte Übel, obwohl man im Prinzip wissen könnte, dass die Macht, um nicht zum Fluch zu werden, auf möglichst viele Schultern verteilt werden muss, und dass sie jederzeit brutalstmöglicher Kontrolle bedarf. Institutionelle Machtkonzentrationen enden vielleicht nicht zwangsläufig, erfahrungsgemäß aber fast immer im Bösen.

Der EU wird ein eklatantes Demokratiedefizit nachgesagt. Tatsache ist aber, dass sie sich heute bereits der Kontrolle entziehen kann, zumal die Systemmedien sich im Zustand absoluter Verwahrlosung befinden, wie Peter Sloterdijk formulierte. In der Folge werden bösartige Monster hervorgebracht wie das dsgvo.

Machtkonzentration bei supranationalen Einrichtungen, darauf läuft die Sache hinaus. Und der Kontrollverlust ist da kein Betriebsunfall, sondern systembedingt. Das sogenannte Demokratiedefizit wird deshalb auch niemals behoben, es ist unmöglich. Selbst Volksabstimmungen, die auf nationaler Ebene ja gelegentlich vorkamen, werden in einem solchen System zur Farce und ändern nichts. Das haben wir oft genug gesehen.

Im äußersten Fall lässt man die Abstimmung so oft wiederholen, bis das Ergebnis stimmt. Minuten nach Auszählung der Stimmen fordern die ersten Hinterbänkler (als Versuchsratten) einen neuen Urnengang.

Was das betrifft können Sie auch mit Haberboschs anderem Tool spielen, dem Gegensatz von Zufall und Absicht.

Während das inszenierte Getöse von Datenschutz handelt, (einige beteiligte Grünschnäbel in ihrer unendlichen Einfalt mögen sogar glauben, dass es darum ging), wird dieses bösartige Ungeheuer, das so gut wie alle geltenden Rechtsgrundsätze aushebelt, (Beweislastumkehr etc), es wird auf Bürger losgelassen mit dem Ergebnis, dass ausnahmslos jeder irgendwie schuldig, nur aktuell vielleicht noch nicht verurteilt ist. Eine feine Sache für Despoten, aber auch für Jubel-Europäer, will mir scheinen.

Die Aasgeier der Abmahnindustrie kreisen über der Hemisphäre. Wer schützt den Bürger vor dieser Plage? Schweigen im Walde.

Und nun nehmen Sie das Tool. Wenn Sie den Schutz und die Stärkung der Rechtsposition des Bürgers im Sinn haben, ist es absolut ausgeschlossen, dass zufällig ein derartig bösartiges Monster hervorkriecht. Ganz egal, was Sie behaupten mögen, es ist Absicht. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. (Matthäus 7.16)

Vielleicht lohnt es sich doch auch für Sie, sich gelegentlich mit Haberbosch zu befassen. Es gibt ungeheuer viele Zugänge zu diesem Text, hier ist ein völlig anderer:

"Das lieblichste Bandido, das mein Auge je gesehn." (Luis Frutos)

Irgendwo in den unendlichen Weiten dieses Textes gibt es jene Stelle, an der die einflussreiche Schönheit, siehe oben, zwischen mehreren saftigen Küsse folgende Vermutung fallen lässt:

"Ich glaube, dass (...) wir bald ein globales, irrationales Jakobinertum mit dressierten Bürgern bekommen."

Die französischen Jakobiner, Sie erinnern sich vielleicht, sorgten mit großem Eifer dafür, dass etwas, das als Revolution begann, in flächendeckendem Staatsterror endete, sodass jeder jederzeit unter die Guillotine kommen konnte. Ich meinerseits fürchte, dass der blauäugig salbadernde Inter- und Supranationalismus unserer Tage in die gleiche Richtung zielt.

Ist das der Ablauf:

Verwahrlosung weiter Teile der Presse und anderer Medien, aber auch der Parlamente; Machtkonzentration, Kontrollverlust und Zensur; Rechtlosigkeit durch bösartige Tools und Rundum-Überwachung; dann Totalitarismus und blutiges Finale?

Ich weiß es nicht, aber eines scheint mir sicher: Was wir in Europa sehen, ist kein Zufall. Es ist das alte Spiel.

Mag sein, dass das theoretisch klingt, jedenfalls ist es richtig hergeleitet. Lesen Sie dazu, wenn es Ihnen gefällt, einen kleinen Text der Revolutionärin beider Systeme, Vera Lengsfeld, in dem sie die Vermutung äußert, dass wir uns in der gefährlichen Situation einer Konterrevolution befinden. Sehr empfehlenswert!

Sie sagt dort sinngemäß unter anderem, dass die Revolution von 1989 bei den Mächtigen im Westen die klassische, tiefsitzende Urangst vor freien, mündigen Bürgern hervorrief, die dann zu den reaktionär-restaurativen Tendenzen führte, die wir jetzt beklagen.

Besonders spannend an der aktuellen Variante ist für mich die Tatsache, dass dieses Mal (statt einer okkulten Polit-Sekte) die weitgehend verblödete West-Linke dazu genutzt und am Nasenring durch die Manege getrieben wird. Im Schlepptau die hirntoten Überbleibsel aus den Stasi- und SED-Apparaten. Sehnen sie sich nach dem Schießbefehl für Andersdenkende? Die Drecksarbeit auf den Straßen machen unterdessen dressierte Antifanten, die aus SPD-Ministerien finanzielle Stütze bekommen.

Erinnern Sie sich noch, wie in allen Kanälen SPDler auftauchten und jaulten, als Kristina Schröder, von 2009 bis 2013 Familienministerin, begann, die lauen Zuwendungen zu hinterfragen? Heute beträgt dieser Haushaltsposten, der spezialdemokratische Positionen offenbar in die Familien hineintragen soll, stolze 100 Millionen. Alle Jahre wieder.

Insbesondere deutsche Antifanten geben durch selbstbefriedigende Auftritte vor Publikum einen kleinen Vorgeschmack auf den dressierten Bürger, der kommen soll. Auf ein fast beliebiges Signal hin schlagen sie blindwütig los. Wofür oder wogegen ist einerlei, man grölt im Chor nach Maßgabe des jeweiligen Dompteurs. Ohne den Widersinn zu bemerken, ziehen sie voller Hass gegen Hate Speech ins Feld, um ein Beispiel zu nennen, oder kreischen auf gewalttätigen Gegendemonstrationen (sic!) für Meinungsfreiheit.

Diese irrationale, ferngesteuerte, gegen Stütze zu buchende und durch banale Signallaute initiierbare Orgie zeigt das Maß der Verwahrlosung unserer Verhältnisse nach zwölf Jahren Merkel-GroKo. Möglicherweise ebenfalls dressierte Medienmacher werden unterdessen nicht müde, Beifall zu klatschen.

Sie finden den Text von Vera Lengsfeld hier:

Genug ist genug!

Mittendrin in all den Tumulten ein Hosenanzug, der in den genannten DDR-Apparaten geschneidert wurde und jetzt mit Armen und Beinchen zappelt, um etwas zu sagen, ach, aber dann gelingt es wieder nicht. In all der Zeit kein einziges vernünftiges Wort. Manche halten ihn für schlau, den Anzug, weil er nach und nach alles von Format weggebissen hat, alles, was eine Gefahr für eigene Machtansprüche gewesen wäre. Ergebnis: Infantilität als Regierungsform.

Seine Leistung, lesen wir in britischen Zeitungen, beschränke sich darauf, im Amt zu bleiben.

Hier auf dem Kontinent hinterlässt er zusätzlich den Eindruck, im Tagesgeschäft mit exakt zwei, abwechselnd performenden Verhaltensmustern auszukommen, Halsstarrigkeit nämlich auf der einen, Rückgratlosigkeit auf der andern Seite, und dass es ihm trotz dieses bescheidenen Mitteleinsatzes nahezu immer gelingt, hundertprozentig falsch zu handeln.

Denn seht doch nur: Schlauheit ist das Gegenteil von Intelligenz. (Haberbosch)

Intelligent wäre gewesen, sich (statt mit Jasagern) mit den Besten zu umgeben und überdurchschnittlich fähige Minister und Mitarbeiter zu verpflichten, um in jeder Situation eine Lösung zu finden.

Einige Christdemokraten sollten übrigens nachschlagen, was von Jasagern und Speichelleckern einst gesagt wurde: Wer Unkraut sät, wird Unkraut ernten.

Der Hosenanzug selbst mit seiner archaischen Schlauheit ist definitiv die schlimmstmögliche Option selbst bei banalen Problemen. Inzwischen sind sie allerdings gewaltig und nach Ansicht vieler Beobachter wahnsinnig gefährlich. Doch der Anzug zappelt mit Armen und Beinchen und trifft folgenschwere Fehlentscheidungen in Serie: unbelehrbar, selbstherrlich, machtbesessen.

Oder spielt und zappelt er bei den Antideutschen? Bei einer Polit-Sekte? Gibt es eine Sprungfeder, und jemand steckt von Zeit zu Zeit einen Schlüssel in den Mechanismus, um sie zu spannen? Gibt es einen Führungsoffizier? Sollen wir ihn an den Früchten seiner Politik erkennen, diesen gewachsenen Hosenanzug, und mitsamt den Wurzeln ausreißen, wie die Bibel empfiehlt? Wenn seine Politik die Antwort ist, was war dann die Frage? Diese vielleicht: Wie bringt man pro Zeiteinheit möglichst viel Verwüstung über eine Gesellschaft?

Hat man es mit einem neuen Typ von Trümmerfrauen zu tun, die sich fragen: Wie zerstört man möglichst schnell möglichst viel - urbi et orbi?

Szenenwechsel!

Lesen Sie unter dem folgenden Link, vorausgesetzt, dass es Ihnen gefällt, die Ansichten eines Informatikers zum Thema Weltbürgertum, geschrieben aus Anlass einer Zirkusveranstaltung am Deutschen Theater Berlin, um vielleicht zu sehen,

Wie die Verblödung einer neulinken Truppe in die Manege und unters Volk kommt

Er schreibt frisch von der Leber weg und trifft es doch, eine Gabe, die nicht jeder hat. Falls er tatsächlich von Informatik etwas versteht, sollte ich ihm die kleine Senft ans Herz legen, damit er die Primzahlen auch noch versteht, ich bin allerdings skeptisch.

Vielleicht surft er ja von sich aus mal hier vorbei? Er könnte nämlich Analysetools auf seinen Seiten verwenden und herausfinden, dass täglich etwa zehn Millionen Surfer den Link zu ihm hier klicken, weil ich so schön vorgearbeitet habe.

Der größte Prozentsatz dieser Millionen besteht wahrscheinlich aus Advokaten, vielleicht geben seine Tools auch darüber Auskunft, die dankbar sind für den Welt-Advokatentag, den wir propagieren, und dafür, dass sie statt schrecklich trockener Gesetzestexte endlich mal etwas Prickelndes zu lesen kriegen. Wie gesagt, Haberbosch ist erotisch wertvoll, aber auch seine Ausführungen zur Schuldfähigkeit des Menschen sollten den Geschmack dieser Helden treffen. Ganz zu schweigen vom Plädoyer der Julierin, das in die Justizgeschichte eingehen dürfte.

Davon handeln wir später. Und natürlich von Haberboschs Tagträumen und der einzigartigen Gabe, unter Tücher und Hüllen zu blicken, wenn es der Mühe wert ist, wie er sich ausdrückt.

"Ist wie bei der Apfeldiskriminierung, diese Gottesgabe", schreibt er seiner Süßen. "Wenn ich Äpfelchen sehe, erkenne ich intuitiv, dieses oder jenes schmeckt mir, und in die andern Sorten beiß ich gar nicht erst hinein."

Manche Leser hauen sich an dieser Stelle (S. 366) auf den Schenkel, manche sind hilflos und wissen nicht, was es bedeutet. Wieder andere fühlen sich überfordert, denn Haberbosch redet wie ein Wasserfall.

Wollen Sie gar nicht wissen, zu welcher Sorte Sie gehören?

Das Zitat betrifft im Übrigen die absolute Ausnahmeerscheinung einer Schönheit mit Haaren auf den Zähnen, eine Laune der Natur, und fällt im Hypergigasupermarkt von Moulins, Frankreich:

"Die Abteilung für Damenwäsche groß wie das Mittelschiff einer Kathedrale."

Haberbosch selber, der ein wenig prüde ist, gerät an heiligen Ort in den Zustand des Philosophierens und Lobpreisens, wie er sich ausrdrückt.

Doch nun fix zurück zur glorreichen EU und zum Datenschutz. Das Speicherproblem, von dem die Rede war, ist doch zäher als gedacht. Sie werden sich leider noch ein paar Minuten gedulden müssen. Ich kann Ihnen aber versichern, dass in der Zwischenzeit kein Missbrauch welcher Art auch immer begangen wird, es fallen ja überhaupt keine Daten an.

Vielleicht sollte ich selber die Analysetools der einschlägigen Anbieter nutzen, um zu sehen, wie oft Sie alle, die hier lesen, (sechs Millionen Advokaten und vier Millionen aus anderen Berufsgruppen), als IPs die Links klicken und auf der Verkaufsseite des Verlags landen. Das wäre möglich und legal, obwohl unsere Seiten nicht dafür optimiert sind, weil wir lieber vor uns hinträumen. (Sie haben sicher gemerkt, dass da einiges eher provisorisch angelegt ist. Wir sind Laien, vielleicht Gaukler, aber hey: Was wäre ein www ohne Paradiesvögel? Wer würde da noch surfen?)

Ganz anders die genannten Dienstleister, das sind absolute Profis.

Alexa dot com etwa, ein Unternehmen, das zu Amazon gehört, registriert u.a. den Traffic jeder beliebigen Website, die im Netz steht, und bietet die Ergebnisse zum Kauf an. Auf diese Weise können Sie beispielsweise Ihre Konkurrenten beobachten und sich entsprechend positionieren.

Oder Sie schauen sich die Besucherzahlen und die Zusammensetzung der Besucher (. . .) einer Seite an, auf der Sie Werbung schalten möchten. Und wenn Sie Fußpilz verkaufen, werben Sie nicht auf einer Seite, die zu neunzig Prozent von Beinamputierten besucht wird, klare Sache.

Analysetools sind heute unverzichtbare Marketing-Instrumente, es ist aber durchaus erstaunlich, was die so leisten.

Auch Google hat seine Bots natürlich im Dauereinsatz und besucht in definierten Intervallen nahezu alle Seiten von Interesse, und zwar immer wieder, um Änderungen aufzuzeichnen. Etwas Ähnliches geschieht mit den Usern, die sich im Netz tummeln. Es ist nicht ganz einfach, aber doch möglich, bei Google die volle Ladung der über Sie gespeicherten Daten zu erhalten; Sie würden aus dem Staunen nicht herauskommen.

Muss man mit den eingesammelten Daten einfach Geld machen, um den Wahnsinns-Strafen der EU zu entgehen? Viel Geld? Wahnsinnig viel Geld? Wahrscheinlich. Natürlich hört das niemals auf. Polit-Clowns nennen es trotzdem Datenschutz. Man schützt die Daten der großen Kraken vor Restriktionen. Der Rubel muss rollen, und ohne Marketing läuft ja nichts.

Zum wiederholten Mal, Herrschaften: Nein, Sie können auf diesen Seiten keine Werbung schalten, obwohl die zehn Millionen Besucher, die hier ständig surfen, weil prickelnde Analysen und erotisch wertvolle Lesetipps gegeben werden, zu den klügsten und zahlungskräftigsten überhaupt gehören. Die Bücher haben wir selbst eingestellt, der Verlag zahlt keinen Pfennig dafür. Wenn Sie selber von unseren Einfällen profitieren wollen, nutzen Sie auf Ihren eigenen Seiten möglichst oft diesen Link:

Ja, ich will!

Ihr Traffic wird so durch die Decke gehen. Verstehn Sie jetzt, weshalb wir mit unseren Texten so viele Preise und Auszeichnungen abräumen?

Wenn wir diese einzigartigen Fähigkeiten nicht hätten, müssten wir im Europäischen Parlament Gesetzestexte verfassen, pfui Deibel auch. Andererseits scheint die dsgvo und die geplante Eidechsen-Verordnung (Volumen bis dato 1,8 Gigabite) auf eine Art, die sich über das Riechorgan mitteilt, durchaus einzig zu sein im weiten Erdenrund.

Diejenigen aber, die so schön von Datenschutz tönen, tun offenbar alles, wirklich alles, um den Datenverkehr zentral und im großen Stil zu überwachen oder überwachen zu lassen. Selbst vorsichtige Versuche der Anonymisieren unserer Aktivitäten im Netz, ein Grundrecht freier Bürger, wie ich finde, werden auf Teufel komm raus bekämpft.

Und davon sollten wir noch plaudern, falls es Ihnen gefällt. Das gehört zwingend in die Präambel einer Datenschutzerklärung. Wenn Sie mündige Bürger und fähig wären, Ihre IP beim Surfen zu verbergen oder jedes Mal zu wechseln, um ein Beispiel zu nennen, wären die meisten Probleme, mit denen wir uns in diesem Kapitel abquälen, gar nicht enstanden. Die rebellischen Sachsen der TU Dresden, wie könnte es anders sein, bieten dafür längst Lösungen. Hier der Beweis, und testen Sie auf dieser Seite am Besten gleich Ihre Browsereinstellungen:

Anonymity is not a crime

Warum bietet die EU in Brüssel solche Lösungen nicht von sich aus an? Sie bräuchte noch nicht einmal Gesetze dazu erlassen. Und es wäre nur der Anfang, man könnte noch viel mehr tun.

Aber freuen Sie sich nicht zu früh, denn tatsächlich geht genau das natürlich nicht. Das eigentliche Ziel ist bekanntlich die Totalüberwachung, die Stück für Stück eingeschlichen wird.

Deshalb, sobald genügend User von den Methoden der TU Dresden Gebrauch machen oder zu laut darüber reden, erlässt die glorreiche EU Gesetze, da bin ich ziemlich sicher, die den großen Kraken erlauben, wegen nicht gelieferter Daten auf Umsatzentschädigung zu klagen. (Fünfzig Millionen sind da nichts.) Sah nicht TTIP genau das vor?

Obwohl dieses Abkommen auf Eis gelegt werden musste, fehlt es nie an Argumenten gegen die Anonymität im Netz. Was halten Sie beispielsweise von Terrorgefahr? Diese Keule wird ja gern geschwungen, obwohl die Frage, ob der Terror von unseren zuständigen Behörden eher betreut als bekämpft wird, längst nicht entschieden ist.

Was immer man sagen mag, historisch betrachtet arbeiten die Mächtigen fast immer gegen den mündigen Bürger, und wenn sie verkünden, mit neuen Gesetzen seine Rechte zu stärken, brennt meistens die Hütte. Ich glaube, dass in etwa 90% aller Fälle das exakte Gegenteil dessen, was sie verkünden, der Wahrheit am nächsten kommt. (Meine kleine Faustregel zum Umgang mit Schlaubergern.)

Wollten sie uns mit der dsgvo also vor irgendetwas schützen, wie behauptet wird? Nun, sie geben uns den Aasgeiern der Abmahnindustrien zum Fraß. Sie sanktionieren garantierte Bürgerrechte und installieren die permanente Rechtsunsicherheit. Sie öffnen Willkürakten Tür und Tor. Und und und. Darüber hinaus wird die Entdigitalisierung eingeleitet, obwohl offiziell die Digitalisierung vorangetrieben werden soll. (Dieser letzte Punkt dürfte allerdings weniger auf Schläue als auf Dummheit in ihrer selbstgefälligsten Erscheinungsform zurückgehen, ich meine die politische.)

Damit zurück zum Terror. Während in den USA die Antifa als terroristische Vereinigung gilt, schwimmt sie in Merkel-Deutschland auf Wogen medialer Sympathie. Ist andererseits aber kein Wunder, da hier selbst IS-Schlächter volle Freizügigkeit genießen, inkl. Famileinnachzug, Vollversorgung, Rundumbetreuung und Kuscheljustiz. Ihre Zahl ist Legion, schätze ich, denn Genaues weiß man nicht.

Unterdessen muss eine Oma, die ihr Knöllchen bzw. die GEZ-Steuer nicht zahlen kann, unbedingt die ganze Härte des Gesetzes (Merkel) zu spüren kriegen und in den Knast, da sind sich alle Parteien seltsam einig. Nicht ausgeschlossen, dass sie vorher noch von Rechtgläubigen misshandelt und dann von verblödeten Richtern im Stich gelassen oder verhöhnt wird.

Tatsächlich werden im Land des Hosenanzugs grausamere Ereignisse, auch solche, die auf bestialische Gewalttaten zurückgehen, Tag für Tag als Einzelfälle bilanziert. Denn das ist das Wichtigste im verwahrlosten Umfeld der sog. Mainstream-Medien, die erstaunlich oft nur Dünnpfiff absetzen: Dass man die Dinge nicht beim Namen nennt. Das wäre nämlich wieder Hate Speech oder so und geht gar nicht in Absurdistan.

Der abgesetzte Dünnpfiff, wenn ich das für unpolitische Surfer ergänzen darf, riecht inzwischen dermaßen streng, dass junge Teufel, die aus Übermut obendrauf scheißen wollten, tagelang kotzen mussten.

Damit zurück zu anderen Dämonen, denjenigen, die aus der dsgvo kommen. Es gibt noch immer keine Lösung unseres Speicherproblems, wir müssen Abstriche machen an den 62,7 MB, die wir eigentlich brauchen, um uns vor den Aasgeiern der EU halbwegs zu schützen.

Es folgt also zunächst ein Auszug aus der Datenschutzerklärung, die Experten für uns generiert haben. Bitte unbedingt auswendig lernen! Zugleich weisen wir darauf hin, dass noch längst nicht alle Aspekte, die in die Präambel gehören, vorgetragen und erläutert wurden. Nach wie vor gilt, dass die DS nur zusammen mit der Präambel wirksam ist, Sie müssen beide auswendig lernen, um auf dem Laufenden zu sein, bitte beachten Sie unsere Änderungsvorbehalte. Kurzfassung: Der Text kann sich stündlich ändern und wird zeitnah auf Gerichtsurteile etc reagieren.

Weiter gilt, dass überhaupt keine Daten erhoben werden, über die verhandelt werden könnte!

Es ist das Nichts aus Brechts Gedicht, das uns als letzter Gesellschafter hier gegenübersitzt. Die abgrundtiefe, kalte Unendlichkeit eines toten Universums eben, wie Brecht es sich damals vorstellte.

Ich persönlich teile diese Ansicht nur in Bezug auf die dsgvo, nebenbei, bevor wir dieses Fass aber aufmachen können, sollten Sie Haberbosch gelesen haben. Wussten Sie, dass er neben all den Possen eine seriöse Erkenntnistheorie vorträgt? Doch, aber viele merken es nicht. Denn wenn er vorgibt, zu philosophieren, bringt er vermutlich anzügliche Sachen zur Sprache, und oft merkt man nichts wegen der Terminologie.

Wenn er dagegen von aparten Kleinigkeiten im Koffer einer Tänzerin erzählt, reibt er Ihnen unter Umständen seine Erkenntnistheorie unter die Nase, und wieder merken Sie erstmal nichts. Das ist Haberbosch! Und wie lautet die philosophische Frage?

Muss man prüde sein, um erotisch wertvoll schreiben zu können?

Wenn Sie also promovieren wollen, befassen Sie sich unbedingt zuerst mit Haberboschs Erkenntnistheorie. Und mit seinen Thesen zur Zeitstruktur des Bewusstseinsstroms. Falls Sie nichts damit am Hut haben, Sie werden entschädigt durch zärtliche Berührungen der erwiesenermaßen schönsten Tänzerinnen Europas.

Wo immer Sie sich aufhalten mögen, was immer Sie gerade treiben, dieses ist Ihr Buch. Ein echter Dauerlutscher, falls noch nicht erwähnt, gerade auch für Sie, gnädige Frau, mit regelmäßigen Direktschaltungen zur Männermannschaftsdusche, (westafrikanische Starbesetzung!) wo über Frauen gesprochen wird, die Schecken reiten. Und über andere Pferdevergleiche mehr. Hier also endlich der richtige Link:

Das Buch für alle Fälle

 

 

 

(wird fortgesetzt)